Dankbarkeit

Jeden Mittwochabend gehe ich zu Level 2 Yoga Kurs, der sonst immer eine körperliche Herausforderung ist (manchmal auch eine emotionale). Gestern allerdings wurden wir mit dem Anfängerkurs zusammengeworfen und haben eine eher ruhige Stunde gehabt. Was aber besonders war, war dass wir eine Aufgabe bekommen haben. Wir sollten uns auf die Finger schreiben, wofür wir dankbar sind und während der Yogapraxis sieht man immer wieder mal auf seine Finger und wird daran erinnert. Schnell waren die Worte hin gekritzelt: Herzmenschen, Katzen, Fortschritt & Veränderung.

Katzen sind klar. Ich mag die kleinen Samtpfoten. Auch wenn meine eher Bauerntrampel als samtig sind, aber egal.
Herzmenschen bezieht alle ein, die mir einfach gut tun. Menschen, die in meinem Herzen sind, die mich inspirieren, mich emotional packen und mit denen ich echt sein kann. Das müssen gar nicht immer unbedingt besonders gute Freunde sein. Umso schöner, wenn sie das sind.
Aber Fortschritt & Veränderung? Hallo?! Ich habe das auf den Finger geschrieben, bevor ich tatsächlich darüber nachdenken konnte. Ich bin Gewohnheitstier! ich mag gewohnte Abläufe und zu wissen, was als nächstes kommt gibt mir ein schönes Gefühl der Sicherheit. Dachte ich zumindest immer! Dass das jetzt einfach aus dem Körper auf den Körper gekommen ist, lässt mich daran doch zweifeln. Aber es stimmt. Im Mai wechsle ich den Arbeitgeber, ich will umziehen und auch privat ändert sich der Freundeskreis und ich mich selbst auch. Und ich finde es gut! Selbst Freundschaften die zerbrechen sind kein großes Drama mehr – was nicht heißt, dass ich darüber nicht traurig bin – aber es zeigt, dass sie das echt herauskristallisiert. Ich bin gespannt, was noch passiert und da auf mich wartet. Und welche Überraschungen ich mir selbst noch mache!

Übrigens hat niemand Dinge wie Geld auf seinen Fingern stehen gehabt. Wichtig ist dann doch eher Glück, Gesundheit, Familie oder die Liebe.
Wofür seid ihr eigentlich dankbar?

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