Meditations-Challenge Tag 1

Gestern war also der erste Tag der Meditations-Challenge. Und was soll ich sagen – ich habe es direkt mal vergessen. Morgens mal wieder schlecht aus dem Bett gekommen, auf der Arbeit nur gewuselt und direkt mal eine Stunde länger gemacht, dann nach Hause umziehen, Haare waschen, Gesicht malen und aaaaahhh, doch schon zu spät dran. Also ab zum Date, direkt 4 Stunden gequatscht und dann erst gegen 23 Uhr zu Hause gewesen. Im Normalfall schlafe ich um diese Zeit schon oder liege zumindest im Bett. Gestern war ich aber so aufgekratzt, dass ich mich erstmal in die Wanne gelegt habe. Dort fiel es mir dann ein: „Ach ja, ich muss ja noch meditieren!“ Aber wie macht man das denn so? Stehen, liegen, sitzen? Erstmal eingeloggt, soll ich mir ein Video anschauen. Ach nee, ist doch schon spät. Ich starte direkt und lege mich hin, so wie ich es auch vom Yoga kenne. Savasana und meditieren ist ja fast das Gleiche. Mh… nochmal Fenster aufreißen, mit frischer Luft geht es bestimmt besser – dann muss ich mich aber zudecken, sonst ist mir zu kalt.
Die geführte Meditation läuft los. Ich soll erstmal ankommen und den Körper wahrnehmen. Sind meine Haare eigentlich immer so schwer? Und wenn ja, warum sehen sie dann nicht auch danach aus? Die Hände liegen auf dem Bauch. Oh man, du wirst auch immer fetter und Bauch eh die Problemzone. Darüber jetzt nachzudenken ist der Entspannung vermutlich nicht sehr zuträglich, was muss ich denn jetzt machen? Plötzlich merke ich, dass ich direkt meine „Yoga-Atmung“ anwende. Na ja, was da gut ist, kann jetzt nicht so schlecht sein. Als nächstes soll ich meine Atemzüge zählen. Was genau sind eigentlich Atemzüge, Ein- und Ausatmen oder jeweils einzeln? Und plötzlich sind 10 Minuten Meditation vorbei. Alles fühlt sich schwer an. Ist das der Sinn von Meditation? Mit so viel Blödsinn im Kopf oder muss man den abstellen? Kann man überhaupt nicht denken? Also ich ganz bestimmt nicht. Na ja, schauen wir mal was der nächste (Meditations-)Tag bringt.

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