Fastenwoche 3

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Heute hat meine dritte Woche angefangen. Bis jetzt sind 2,5 kg weg. Ich weiß, dass das für zwei Wochen ganz gut ist, aber ich bin ein ungeduldiger Mensch. Ich würde am liebsten in drei Tagen 5 kg abnehmen. Sich das Gewicht anzufressen ging doch auch total schnell.  Na ja, aber ich bleibe dran. So lange ich arbeiten bin, klappt das auch alles ganz gut – ich kann mich sogar beim Kaffee einschränken –  aber am schlimmsten sind die Wochenenden. Zum Glück esse ich immer noch keine 4000 kcal, wie am Beginn befürchtet. Aber 2100/2200 sind es schon. Und vielleicht würde es ja einfach ein wenig besser funktionieren, wenn ich da auch weniger essen würde. Oder viel wichtiger – wenn ich auch am Wochenende gesünder essen würde. Denn ich esse wirklich viel Müll. Auch an den Fastentagen herrscht Optimierungsbedarf. Mehr Proteine machen mich auch satter, als nur Gemüse so wie heute. Die Schwachstellem sind also erkannt und jetzt gilt es diese auszubessern.

Am letzten Montag hatte ich übrigens Besuch vor der Tür stehen – mit Kuchen. Was macht man da? Mir war es zu blöd zu sagen, dass ich es mein Fastentag ist und ich den Kuchen nicht essen will. Vor allem, weil ich eigentlich immer Kuchen essen will. Also brauche ich auch für solche Fälle noch eine Lösung. Oder muss ich einfach drüber stehen und den Leuten notgedrungen vor den Kopf stoßen. Letztendlich muss ich ja auch mit dem Fett rumlaufen und ich bins leid. Ich möchte endlich wieder unter 70 kg wiegen. Es ärgert mich sowieso, dass ich mir so viel wieder angefuttert habe. Aber gut, Essen ist eben nicht nur  Nahrungsaufnahme. Ich bleibe dran!

zweiter Fastentag geschafft

Gestern, am Donnerstag, war mein zweiter Fastentag. Ich bin ganz überrascht, wie einfach es ist, nur um die 500 kcal zu essen. Gut ich gebe zu, es bedarf schon einiger Planung Lebensmittel zu planen, die mit möglichst wenig Kalorien, möglichst satt machen. Ich dachte, man macht mit Salat nichts verkehrt, habe aber das Dressing unterschätzt. Na ja, wieder was gelernt, es kann nur besser werden. Mir geht es an den Tagen auch nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Ich fühle mich einfach leichter und frischer, vor allem das fiese Mittagstief ist einfach verschwunden.

Auch meine Befürchtung, dass ich am Tag danach riesigen Hunger haben würde und 5.000 kcal als Ausgleich in mich reinstopfen möchte,  haben sich schlicht nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil. Ich es an den Nicht-Fasten-Tagen mit Mühe geschafft meinen Grundumsatz zu essen. Und ich esse wirklich gerne. Aber warten wir es ab. Das war schließlich nur die erste Woche und das böse Wochenende kommt noch. Und Wochenende ohne Kuchen…. Da fehlt für mich was! Heute gab es dann auch direkt Waffeln und weil ich heute sauer war noch eine Tüte Chips. Das ist ja mal richtig gesund! 😦 Ich könnte mir vor Wut in den A*** beißen.

Intermittierendes Fasten

Meinen ersten Zusammenprall mit intermittierendem Fasten hatte ich zufällig über Facebook. Es ging um ein ganz anderes Thema als eine junge Frau kommentierte, sie würde nur jeden zweiten Tag essen. Wie nur jeden zweiten Tag essen?! Geht das?! Und warum um Himmels Willen tut man sich das an?! Aber sie war glücklich damit und schickte einige Links zur Info. Seitdem geht es mir nicht aus dem Kopf. Und da ich jetzt mehr als 10 kg wieder zugenommen habe und da auf jeden Fall einiges weg muss, kam ich wieder auf dieses Thema, wieder durch Facebook. Es gibt verschiedene Varianten, z.B. täglich 16 Stunden am Stück nichts essen. Idealerweise legt man die Schlafenszeit in diese Essenspause. Die Extremform ist tatsächlich nur jeden zweiten Tag zu essen. Das kommt für mich nicht in Frage. Aber ich habe auch eine Mischform gefunden. Man isst an zwei Tagen in der Woche nur 500 kcal. Empfohlen wird am Montag und am Donnerstag – also verteilt ums Wochenende, an dem man meistens etwas mehr ist. Auch ich verzichte  nur ungerne auf mein Stück Kuchen am Sonntag. Heute war also der erste Montag. Der Wille ist da, Vorbereitung eher weniger. Was isst man denn so, wenn man insgesamt nicht mehr als 500 kcal zu sich nehmen will? Kaffee ist schon mal gestrichen, da spar ich was. Joghurt mit Früchten ist bestimmt ganz gut. Dazu noch Haferflocken, die machen lange satt. Also für die Mittagspause zusammengemischt und ab zur Arbeit. Um halb 10 bietet eine Kollegin Kohlrabi an. Ich nehme ein Stück – Gemüse und Rohkost- perfekt. Aber hätte ich eine längere Pause machen sollen? Also damit die Essenpause länger ist? Kommt jetzt erst Recht der Hunger? Keine Ahnung, aber gegen 11 hängt der Magen in den Kniekehlen. Ich hab riesigen Hunger. Aber um jetzt schon mein Mittagessen reinzuhauen ist auch schlecht. Schließlich ist erst um 17:30 Feierabend. Also Wasser, Wasser, Wasser. So überlebe ich bis halb 2. Und dann schaffe ich mein Essen kaum. Ich schaufle trotzdem alles rein und erfasse brav alles in meiner Kalorienapp. Mist, ich weiß nicht mehr, wie viele Haferflocken drin waren. Also muss ich schätzen. Und schwupps hab ich schon gute 400 kcal. Was für eine K***e! Den Rest des Tages nur noch 100 kcal? Das wird schwierg. Zu Hause gibt es dann eine einfache Brühe. Als meine Mama mich auf einen Kaffee einlädt kann ich doch nicht anders und trinke einen Latte Macchiato. So lande ich letztendlich doch über den 500 kcal. Aber für den ersten Tag gar nicht so schlecht. Ich freue mich trotzdem, dass ich morgen wieder mehr essen kann und hoffe jetzt schon, dass sich das alles lohnt und die Waage weniger anzeigt. Also Ablenkungsprogramm habe ich mir heute Abend übrigens Locken gemacht. Das dauert ewig! Und jetzt schnell ins Bett, denn ich könnte ein Nutellaglas auslöffeln!