Projekt 52 (6)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Ich sitze gerade im Auto meiner Schwester und warte darauf, dass sie raus kommt und wir fahren können. Genauer gesagt, wir warte, denn hinter mir sitzt Otis.

Diese Woche war anstrengend. 

Und willkommen zurück Adipositas. Ich habe tatsächlich von einem BMI von 34 bis auf 23, irgendwas abgenommen und bin jetzt wieder über 30. Das heißt Adipositas – fettleibig! Wie ätzend. Vielleicht bin ich gar nicht so weit, wie ich dachte. Vielleicht hat sich nichts geändert und ich habe mir nur was vorgemacht. Möglicherweise bin ich gar nicht bereit, mich der Welt zu stellen und brauche deswegen wieder meinen Panzer. Ich stelle all meinen persönlichen, psychischen und allgemeinen Fortschritt in Frage, weil ich körperlich zurück gefallen bin. Mh… da kommt meine Dramaqueen wieder raus. 

Ein kleines Stimmchen flüstert gerade, dass es eventuell auch einfach ein hartes Jahr war mit vielen Umstellungen, Änderungen, Unsicherheiten und hohen Erwartungen. Entwicklung verläuft nicht linear, auch wenn ich das erwarte. So wie ich die Änderungen nicht durch einen Haarschnitt sichern kann, kann eine Gewichtszunahme sie auch nicht nehmen. 

Und ganz vielleicht geht es auch gar nicht darum, was die Waage sagt. 

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Handwerkertreffpunkt: Meine Wohnung!

Seit 2 Wochen habe ich ständig Handwerker in der Wohnung. Letztens meinte ein Herr schon, dass er jetzt oft genug da war und nicht mehr vorbei kommen wird. Na ja, ich kann mir auch schöneres vorstellen, als ständig fremde Leute in meine Chaosbude zu lassen und selbst nicht weiter zu kommen, weil da kein Strom ist, dort kein warmes Wasser da ist usw. usf.  Wer braucht auch schon Wasser in der Küche? Vor allem Dinge, die schon vor Einzug ersichtlich waren, regen mich fürchterlich auf. In der Küche wurde neu gefliest, die Steckdosen einfach aus der Wand hängen gelassen. Ohne Befestigung, ohne Verkleidung. Nein, ich muss es natürlich melden und jetzt gerade, nach schlappen zwei Wochen, wird es endlich gemacht. Ich bin begeistert! Wirklich.

Bitte nicht falsch verstehen, ich mache den Handwerkern, die hier gerade fleißig in jede Ecke kriechen, um meine Steckdosen zu erneuern keinen Vorwurf. Aber irgendwer muss doch sehen, da hängen die Steckdosen noch aus der Wand, darum muss sich jemand kümmern. Oder die Heizungen gehen gar nicht, das könnte man mal melden. Oder auch einfach der Vermieter, der das so übergibt! E-Check? Was ist das? Ist ja auch easy, wenn die ganze Wohnung voll steht. So standen gerade auch die Elektriker vor mir. „Hier steht ja schon alles voll!“ Ach nee. Komisch, wenn man vor nem knappen Monat die Wohnungsübergabe hatte.

Und jetzt schaut der Azubi verzweifelt, ob er hinter meinen Schrank kommt. Wir beschließen – gar nicht! Den Schrank haben wir gestern erst befestigt, damit er nicht so wackelig steht. Und jetzt stehen halt auch Gläser drin.

In der Küche kann man die Schränke natürlich auch nicht mal eben abbauen… Also läuft alles wie am Schnürchen. Ich bin so froh, wenn das durch ist! Aber gleich wird noch ein Handwerker kommen. Der, der angekündigt hatte, dass er eben NICHT mehr hierher kommt. Aber das ist dann hoffentlich auch der letzte, so dass ich hier weiter rumräumen und vor allem einräumen kann.

Dazu habe ich noch schön mit meiner Mutter gestritten. Ich hätte gerne einfach mal Pause zwischendurch gehabt. Aber sie kann das nicht. Man darf sich bei ihr erst eine Pause gönnen, wenn entweder alles erledigt ist (also nie!) oder wenn einem der Körper mit aller Macht zeigt, dass es jetzt reicht! Und ich denke mir, warum soll ich es überhaupt so weit kommen lassen? Und vor allem: Es ist doch mein Urlaub. Ich möchte auch zwischendurch was Schönes machen, denn wenn ich ab Montag wieder arbeiten gehe, muss ich volle Leistung zeigen, damit mein Vertrag verlängert wird. Also brauche ich auch Erholung. Wenn das heißt, dass in der Wohnung dann weiter Chaos herrscht, dann bin ich diejenige, die damit leben muss. Also warum muss ich mit mir reden lassen, als wäre ich ein kleines, undankbares, faules, bockiges Kind. Nur weil ich meine eigenen Regeln, Ansichten und Prinzipien habe. Mein Bruder meinte gestern auch schon, dass sie ihre Prinzipien auf mich projektziert. Sind Mütter immer so oder habe ich ein spezielles Exemplar erwischt? Und lasse ich mir das zu sehr gefallen oder ist dieser Kampf normal? Alles nicht so einfach….

Aber morgen fahre ich endlich mal in die Yogabude und trink mir nen Kaffee. Morgen wird endlich mein Tag Pause. Da bestehe ich drauf. Obwohl… vielleicht warte ich erstmal ab, was die Handwerker hier entdecken. Als wenn ich es gewusst hätte. Das Untertischgerät ist noch nicht da, also bekomme ich morgen wieder Besuch.

Projekt 52 Wochen (5)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847 und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Diese Woche stand immer noch im Zeichen des Umzugs und ich habe keine Lust mehr! In meiner Wohnung herrscht immer noch Chaos, die alte Wohnung ist auch noch nicht so fertig, sprich leer, wie sie sein sollte und mich nervt das alles. Montag war ich noch arbeiten und seit dem habe ich Urlaub. Ich habe aber noch gar nichts urlaubsmäßiges gemacht. Das ist wirklich frustrierend. Das ist auch der erste Umzug, der so stark an meinen Nerven zehrt.

Jeden Tag sind meine Eltern da, um zu helfen. Dafür bin ich einerseits unheimlich dankbar, aber andererseits ist es auch nervig. Vor allem da meine Mutter immer noch gerne mit mir redet, als wäre ich 5 Jahre alt. Gestern mussten wir ernsthaft darüber diskutieren, was ich anziehe! Aber ich fürchte, das ist ein weit verbreitetes Mütter-Phänomen. Sie hat mir auch einfach mal neue Küchenschränke gekauft. Natürlich ist das gut gemeint, das weiß ich ja. Aber ich bin 33 Jahre alt und will endlich mein eigenes Leben führen und die Konsequenzen tragen, ohne dass mir wieder alles aus der Hand gerissen wird! Darum ziehe ich doch um!

Mein Patenkind ist am Montag ein Jahr alt geworden. Das verdeutlicht erstmal, wie schnell ein Jahr vergeht! Am Samstag war dann die Feier mit lauter anderen kleinen Kindern. Zuckersüß. Aber so richtig mitreden kann ich da nie, obwohl ich mal wieder die älteste war. Aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das schlimm finden soll oder nicht.

Am Nachmittag war dann Reibekuchen Essen im Kleingarten. Ich finde es toll, wenn so viele unterschiedliche Menschen zusammen kommen.

Auch heute war ich lieber im Garten und hab gearbeitet, anstatt in der Wohnung weiter zu machen. Das Chaos läuft ja leider nicht weg.

Also keine großen Erkenntnisse in dieser Woche und das finde ich unfassbar schade. Eigentlich wollte ich meine Entwicklung ja auch mal aufschreiben, aber ich bin einfach nur noch müde. Und wahrscheinlich brauche ich nach meinem Urlaub direkt wieder Urlaub! Aber morgen fahre ich erstmal in die Yogabude! Da wollte ich schon lange hin.

Dieses Selfie trifft die aktuelle Stimmung übrigens viel besser:

Nummer      bitte zu Platz

Ich hasse es zu warten! Ungeduld gehört zu meinen größten Schwächen. Und ein gewisses Korinthenkacker-Syndrom. Und… na ja, lassen wir das lieber. Tatsache ist, ich halte es für eine ganz große Zeitverschwendung zu warten. Deswegen nutze ich keine öffentlichen Verkehrsmittel; sie sind einfach eine unfassbare Verschwendung von Lebenszeit.

Nun hat der Gesetzgeber aber leider bestimmt, dass man sich nach einem Umzug auch ummelden muss. So weit so richtig. Aber dass Bürgerbüros scheinbar durchgehend wegen Krankheit unterbesetzt sind, ist es für arbeitende Menschen kaum zu schaffen so ein Bürogerbüro aufzusuchen. Öffnungszeiten 7:30 biw 16:00, Donnerstags bis 18:00. Gut, vorher bin ich nur nie zu Hause. Also früh morgens hin. Und da auf Facebook momentan verkündet wird, dass eine Stunde vor Öffnung schon alles voll ist, weil alle die möglichst erste Wertmarke ziehen wollen, bin ich heute um 7 Uhr im Rathaus. Um 7! Und dieser *!^3;3*91^2, Wertmarkenautomat ist nicht mal an! Angeblich eine halbe Stunde vor Öffnung soll es möglich sein Wertmarken zu ziehen. Es IST eine halbe Stunde vorher. (Erwähnte ich die Korinthenkackerei?) Und vor allem – es ist kein Mensch außer mir da! Und so bekomme ich um 7:06 die allererste Wertmarke. 0 Gäste vor Ihnen. Gäste ist auch schön. Als hätte man mich eingeladen. Einen Kaffee würde ich wohl nehmen. 😉

Aber ich will ja gar nicht hier bleiben. Rein,  ummelden und ratzfatz wieder raus. Hoffentlich. Bei meinem Glück habe ich mal wieder eine falsche Nummer. Es gibt extra Wertmarken für Gäste, die etwas abholen wollen. Und seit diese Trennung eingeführt wurde, erwische ich die falschen Nummer. Ich kann lesen, ich bin nicht farbenblind und trotzdem muss ich dann auf das Wohlwollen des Mitarbeiters hoffen, dass er mich nicht rausschickt und eine neue Nummer ziehen lässt. Natürlich mit neuer Wartezeit. Und ich hasse es zu warten! Also hoffen wir mal, dass das gleich schnell geht.

Projekt 52 (4)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847 und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Wow, ich bin schon seit einem Monat im Projekt. Es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht.

Das heutige Selfie ist ehrlich gesagt von gestern, aber heute ist die Stimmung ähnlich. Die letzte Woche lief komplett unter dem Thema Arbeit und Umzug(-svorbereitung). Das war unheimlich anstrengend und ich möchte nur noch schlafen. Und bitte eine Massage!

Hier in der Wohnung herrscht großes Chaos. Und ich weiß nicht mal wo ich anfangen soll. Dazu funktionieren die Heizungen nicht, in meiner alten Wohnung stehen noch Möbel, die entsorgt werden müssen und eigentlich müsste ich meinen Nachmieter zurückrufen, deren Anruf ich gestern verpasst habe. Es ist also noch einiges zu tun. Aber heute ist erstmal eine kleine Pause angesagt. Ich muss nur die Kiste finden, in der meine Schuhe sind, denn mit den mega ausgelatschten Chucks muss ich morgen nicht unbedingt ins Büro. 😀

Die Katzen haben den Umzug relativ gut verkraftet. Darüber bin ich wirklich erleichtert. Die erste Nacht von Donnerstag auf Freitag war natürlich schrecklich. Und am Freitag hat Felix sich den ganzen Tag in meinem Nachttisch versteckt – hinter den Schubladen! Die untere Etage ist den beiden noch nicht ganz geheuer, aber das kommt schon noch. Und hier herrscht ja auch definitiv noch die größere Unordnung.

Aber wie sollte es anders sein: Keine neue Woche ohne neue Erkenntnis. Nach meinem letzen Beitrag und den interessanten Kommentaren von Gertrud Trenkelbach, habe ich viel nachgedacht.Warum setzt ich mich ständig Themen und Personen aus, von denen ich weiß, dass sie mir nicht gut tun bzw. dass sie mich ärgern werden. Ich stöbere in Foren, Blogs und bleibe da hängen, wo Ärger vorprogrammiert ist. Warum tue ich mir das an? Ich glaube, ich hab so lange Meinungen von anderen Menschen übernommen, um akzeptiert zu werden und dazuzugehören, dass ich lange Zeit in den Gegenmodus gesprungen bin. Und deswegen suche ich meine Aufregerthemen. Curvy Supermodels, Sophia Thomalla, Sexisten, Oberflächlichkeiten, Unverschämtheiten und Ungerechtigkeiten. Und ich gebe nie nach! Bloß keinen Schritt zurück weichen.  Und jetzt denke ich, dass es gut sein muss. Ich kann meine Meinung haben und dazu stehen, ganz ohne zu kämpfen und vor allem, ohne meine Zeit und Energie an Menschen zu verschwenden, die gar keine andere Meinung hören wollen – sich vielleicht sogar eher freuen, dass sie mich treffen. Diese negative Energie will ich gar nicht! Und ich sollte mir selbst dafür zu schade sein.

Ich bin jetzt schon ganz begeistert von dem Projekt, denn ich weiß nicht, ob ich darauf alleine gekommen wäre. Irgendwann vielleicht, aber vermutlich durch einen viel schmerzhafteren Weg.

Und eine andere Erkenntnis, die eigentlich schon lange in mir brütet, aber jetzt richtig ausbricht: Ich bin selbst Schuld, dass ich so lange Single bin. Ich gebe Männern kaum eine wahre Chance aus Angst verletzt zu werden. Alleine sein ist nicht immer schön, aber schlimmer als Alleinsein ist Liebe zu finden, glücklich zu sein und dann verlassen zu werden. Bei Grey’s Anatomy hat Meredith mal gesagt, dass sich dieses Verlassen werden anfühlt wie sterben; nur dass der Tod das Ende ist, der Schmerz aber immer so weiter gehen kann. Das klingt ziemlich dramatisch (deswegen mag ich die Serie aber auch so sehr!), aber im Grunde steckt die richtige Idee dahinter. Vielleicht suche ich mir deswegen immer die Falschen aus. Weil die, die die Richtigen sein könnten, mir Angst machen. Im Moment ist diese Erkenntnis noch schmerzhaft und ich weiß nicht, wie ich das überwinden kann. Aber ich habe es endlich im Bewusstsein und kann es angehen.

Aber jetzt nutze ich den schönen Sonnenschein und fahre in den Kleingarten meiner Eltern. Meine Schuhe kann ich auch heute Abend noch suchen!

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

 

Kleine Nachtrag von Sonntag Abend: Meine Schuhe (also ein Teil davon) liegen in einer Kiste, die mit „Küche“ beschriftet ist. Das zeigt wir nötig ich meinen Urlaub habe! 😀 Zum Glück ist es nur noch ein Tag.

Die besten Frauenkenner sind die Meteorologen: Sie geben den Wirbelstürmen Frauennamen.

Eigentlich wollte ich auch ein wenig von meinen Männererfahrungen berichten, aber ganz ehrlich?! Ich habe keine Lust dazu. In den letzten Jahren habe ich eher negative Erfahrungen gemacht. Aber ich will deswegen nicht rumjammern und die Männerwelt verteufeln. Wie armselig das auch wäre…

Wenn man sich andere Blogs anschaut, dann sieht man so oft Sprüche wie „Frauen wollen wilde Hengste“, „Frauen sind alle nur geldgeil“ oder mein Favorit „Deutsche Frauen sind scheiße!“ Der Blog dazu ist auch xxx (ich weiß gar nicht, wie ich das bezeichnen soll), auf dem Frauen nicht mal kommentieren dürfen.

Bestimmt gibt es das Pendant dazu mit Sprüchen über Männer. Aber da mich diese Aussagen so dermaßen aufregen (die zum Teil auch eindeutig sexistisch sind), dass ich auf keinen Fall zu der Riege gehören möchte. Übrigens wurde mir auf diesem bestimmten Blog auch ein Beitrag gewidmet („Arschloch-Frauen auf Facebook“), weil ich einen Beitrag gemeldet habe und der Schreiber daraufhin für eine Woche gesperrt wurde.

Ja, es gibt Männer die Arschlöcher sind, aber es gibt eben auch Frauen die doof sind. Man kann eben überall Glück oder Pech haben und ich hatte bisher eher Pech. Aber ich glaube trotzdem daran, dass ich auch mal Glück haben kann. Und ich habe schon mal jemanden kennengelernt, der schon bei seinem eigenen Namen gelogen hat und leider vergessen hat seine Freundin und sein Kind zu erwähnen. Aber dieses ewige Gejammer, Selbstmitleid und Anderen die Schuld zuweisen geht mir unfassbar auf die Nerven! Und das sagt die Frau, die in Therapie ist und sich ganz oft selbst bemitleidet.

Seit ein paar Tagen gibt es wieder Kontakt zu jemandem mit dem ich den Kontakt längst abgebrochen hatte, weil dieser Mann mich mit seinem Egoismus sehr verletzt hat und auch jetzt zeigt sich, dass er meine Empfindungen und Gefühle nicht wirklich ernst nimmt. Deswegen bin ich überhaupt auf das Thema Männer gekommen. Im Grunde hätte ich einfach nur eine Entschuldigung, ein einziges kleines „Tut mir leid“. Aber Fehler eingestehen können die allerwenigsten Menschen.

Vielleicht erzähle ich die Geschichten irgendwann ja doch. Das geht auch ohne Gejammer usw. Aber heute nicht! Heute ist wieder Kisten packen angesagt, denn morgen werde ich wahrscheinlich die erste Nacht im neuen zu Hause verbringen. (Umzug mit Katzen  muss eben gut geplant sein.)

Projekt 52 (3)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847 und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Das Foto heute habe ich direkt nach meiner Yogapraxis heute aufgenommen. Von einer Azubine habe ich mal gelernt, dass im Auto „Voll gutes Selfie-Licht“ geboten wird und das habe ich mal genutzt. Außerdem habe ich jetzt auch Snapchat! Ich wollte auch ein Selfie mit Schmetterlingen am Kopf 😀 Und nachdem mir mein Bruder gestern erklärt habe, wie die App überhaupt funktioniert, kann ich heute mein gewünschtes Schmetterlings-Selfie präsentieren.

Nachdem ich im Laufe der Woche beschlossen habe, dass es nun reicht mit meinem Gewicht, war ich in dieser gleich drei Mal beim Yoga. Und es tut mir einfach unfassbar gut. Yoga ist einfach meine beste Therapie! Trotz Heulkrampf am Mittwoch.

Donnerstag war ich beim Hot Yoga. Ich musste erst ein wenig überzeugt werden, denn in meiner Vorstellung gehen zum Hot Yoga und hübsche, schlanke Mädels, die kaum etwas anhaben außer Unterwäsche-ähnliche Sportkleidung. (Siehe Lady Gagas Yogabilder) Nur… in meinem Yogastudio trifft man Lady Gaga eher selten. Und so waren natürlich ganz normale Frauen da, die auch nicht übermäßig viel Haut zeigten. Und so konnte ich die Yogastunde genießen!

Freitag war ich zum Reiki- und Mantraabend eingeladen. In den ersten Minuten habe ich mich gefragt, wo ich da gelandet bin! Alle glauben an Heilsteine, Energien, Kommunikation mit Raben, und was weiß ich noch…. Jeder durfte sich ein Mantra aussuchen, setzte sich dann in die Mitte und während alle das gewünschte Mantra singen, wird der Personen drum herum Reiki gegeben. Also von denen, die es können. Ich hab nur gesungen und schon das war nicht so einfach. Mein Sanskrit ist eben sehr gebrochen. 😀

Da ich letztens erwähnt habe, dass ich im Grunde schon gerne einen Partner an meiner Seite wünsche, haben die anderen für mich ein Mantra gesungen, dass mir ein göttlicher Mann geschickt werden soll. Klingt gut oder? Und diesmal war es auch so, wie mir Reiki beschrieben wurde. Es war warm, kribbelte und ich habe mich einfach unfassbar gut aufgehoben gefühlt. Also ist mein abschließendes Fazit doch positiv und ich bin dankbar für den schönen Abend und die neuen Erfahrungen.

Ansonsten stand natürlich Kisten packen, aussortieren, Möbel ausräumen und Umzug vorbereiten auf dem Plan. Nächste Woche wird es ernst! Ich hoffe die Katzen vertragen das gut. Das aktuelle Chaos verunsichert sie jetzt schon.

In dieser Woche stand auch wieder Vergangenheitsverarbeitung auf dem Plan. Gerade was Männer bzw. einen bestimmten angeht. Aber ich glaube, das verwurste ich in einem extra Beitrag.

Einen schönen Start in die neue Woche!