Projekt 52 (11)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Das Bild ist diesmal gar kein Selfie, sondern meine Schwester hat es gemacht. Das schwarze Monster neben mir, ist ihr Hund Otis. Otis ist aber überhaupt kein Monster. Seine Labrador-Gene haben sich auf sein Wesen ausgewirkt und in seiner Welt sind wir alle zum Spielen und Kraulen da – so wie alle anderen Menschen auch.

Mein Bruder hat gestern seinen Geburtstag nachgefeiert und sich dazu schlauerweise zu meinen Eltern eingeladen. Mein Bruder und seine Freundin haben sogar zwei Hunde. Und alle schwarz. 😀 Ich, mit meinen zwei Katzen, bin da der totale Außenseiter und bekomme auch äußerst selten Besuch von den anderen. Okay, meine Katzen finden Hunde auch ziemlich bescheuert und gerade Felix nutzt jede Gelegenheit den schwarzen Teufeln eine zu verpassen.

Meine Eltern haben zwar auch einen Kater, aber den 13-jährigen Opi haben sie auch mir zu verdanken und sollte es den Puschel irgendwann nicht mehr geben (also in ca. 50 Jahren), bin ich mir sicher, dass sie sich auch einen Hund anschaffen.

Diese Woche war bei mir recht langweilig, da ich bis einschließlich Mittwoch noch krank geschrieben war und die ganze Husterei echt anstrengend war.

Donnerstag war ich dann wieder arbeiten und hatte direkt das Gefühl, alles direkt wieder blöd. Meine Kolleginnen haben mich dann auch gegen Mittag darauf angesprochen, was los ist und was wir alle ändern kommen, damit es mir besser geht. Da es ganz offensichtlich wäre, wie unglücklich ich bin. Na ja, ehrlich gesagt, habe ich damit gerechnet, dass das irgendwann kommt. Wobei ich eher mit „Anschiss“ gerechnet habe, da mir ja durchaus bewusst ist, dass ich nicht mal annähernd das leiste, was ich könnte. Ich muss natürlich direkt weinen – mega professionell! 😦 Aber ich bin nunmal eine Emotionsbombe und ich habe das Gefühl, dass ich damit gerade nicht gut afgehoben bin. Meine Kolleginnen waren aber super. Nur die Frage, ob ich überhaupt bleiben will hat mich aus der Bahn geworfen- denn ich hatte Freitag ein Gespräch und das war super. Wenn wir uns noch vertraglich einig werden, dann werde ich gehen. Emely habe ich das am Donnerstag Nachmittag noch gestanden, also dass ich ein Gespräch habe. Mein schlechtes Gewissen war einfach zu groß. Es wird mit mir gesprochen und ich bin nicht ehrlich. Auch das ist wieder nicht so professionell und taktisch klug, aber ich bin kein Stratege! Und ich will auch gar nicht zu einem werden. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass Emely das nicht für sich behalten hat, obwohl sie sagte, sie wüsste von nichts. Aber gut, so wie man als Stratege mit den Konsequenzen leben muss, so muss ich das auch als Emotionsombe. Und ich kann dabei wenigstens in den Spiegel schauen. Vielleicht ist es auch nicht so schkau, dass hier zu schreiben, aber mir ist es trotzdem ein Bedürfnis das rauszulassen.

Sollte es nicht klappen, werde ich nochmal mit den beiden reden und mich dann mehr reinhängen! Denn ich bin selbst mehr als unzufrieden mit dem, was ich abliefere! Jetzt kann man natürlich leicht sagen: „Dann mach das doch! Ändere was!“ Ja, ich weiß… aber wenn man erstmal in so einem Modus ist, braucht man manchmal erst einen Schuss vor den Bug und ich glaube, den habe ich jetzt bekommen. Na ja, wie werden sehen, was die Zeit bringt.

Ich muss mich jetzt fertig machen, denn ich bin gleich noch bei einem meiner yogahasen zum Glühweintrinken und Kekseessen eingeladen.

Ich wünsche euch einen schönen zweiten Advent und eine gute Woche!

 

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4 Kommentare zu „Projekt 52 (11)

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