Projekt 52 (15)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch Gertrud TrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847 und Wili machen mit – zum Großteil auch viel länger als ich.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

 

Felix und ich wünschen ein frohes neues Jahr. Auf dass es ein fröhliches, entspanntes lehrreiches, und einfach schöneres Jahr als 2016 wird. (Emma hatte sich da schon verkrochen.)

Der Brand beschäftigt mich natürlich immer noch. Die Gebäudeversicherung meines Vermieters schätzt den Schaden an meiner Wohnung auf 33.000 €. Was da für Summen zusammenkommen ist der Wahnsinn. Das ist mehr als ich im Jahr verdiene! Und da soll wohl meine Haftpflichtversicherung einspringen. Oh  man, das auch noch und alles nur, weil ich scheinbar zu blöd bin, Kerzen auszublasen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, dabei weiß ich genau, dass genau dafür Versicherungen da sind und dass ich froh sein kann, dass ich gut abgesichert bin.

Außerdem steht auch einiges an, auf das ich mich riesig freue.

Ich habe letzte Woche meine Kündigung abgegeben! Nur noch 4 Wochen und dann ist das Kapitel endlich vorbei. Es war ein Fehler diesen Job angenommen habe, aber ich bereue ihn nicht, denn das hat mich viel gelehrt und ich habe deutlich gesehen, was ich NICHT in meinem Leben haben will und auch wie ich selbst nicht sein möchte! Und ich habe die Chance bekommen zurückzugehen, wo ich glücklich war. Wann gibt es das schon? Der Job war auch nicht perfekt für mich, aber welcher ist das schon. Und ich war zufrieden damit.

Durch den Brand habe ich DEN Neuanfang überhaupt. Alles was ich an materiellem besitze wird entsorgt. Ich muss nur noch die Unterschrift dafür abgeben. Alles was sich über Jahre angesammelt habe, von dem ich  mich nicht trennen konnte und über Jahre in Kisten lagerte, kommt einfach weg. Das lässt natürlich ganz viel Platz. Platz für Neues und platz für Andere. Ich, die immer meint, sie muss alles alleine bewältigen und darf anderen nicht zur Last fallen, merkt jetzt, wie wunderschön es ist, wenn andere mitfühlen, wenn selbst fremde Menschen ihr Herz für mich öffnen und selbstlos helfen. Und in 2017 möchte ich das weitergeben. Denn ich glaube, das ist es, was im Moment fehlt. Ein offenes Herz für andere haben!

Das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass ich Veränderung nicht erzwingen kann und vor allem, dass die schönsten Veränderungen nicht mit lautem Geballer kommen, sondern sich still und leise anschleichen und sich breit machen. Dazu braucht man keine neue Frisur, keine neue Figur, und die alte wieder als Test. Ich muss der kleinen, langsamen, aber vorhandenen Veränderung vertrauen. Und dass kann ich auch! Denn ich bin so viel stärker als ich es jemals gedacht hätte!

Aber der Weg ist noch weit und ich möchte noch so viel lernen. Vielleicht muss ich irgendwann nicht mehr alleine gehen, aber ich musste und muss erst lernen, dass ich mein Gepäck selbst tragen muss und kann – und sogar will!

2017 bitte sei  gut zu uns!

 

 

 

 

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8 Kommentare zu „Projekt 52 (15)

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