Großes Gejammer (Ich entschuldige mich schon mal vorab!)

Wie mir das alles auf die Nerven geht…

Ja, bei mir hat es gebrannt, weil ich offensichtlich zu blöd bin Kerzen auszublasen und morgens etwas davon zu merken. Das ist ja alles schon schlimm genug. Und ja, natürlich bin ich erleichtert, dass ich versichert bin, so dass meine Dummheit scheinbar auch übernommen wird.

Aber dieses ganze Versicherungsgeschisse (Entschuldigung) geht mir heute echt auf die Nerven. Erst diese Liste erstellen, was schon wirklich eine Belastung war. Keine Ahnung was damit jetzt passiert. Sie müsste der Versicherung vorliegen.

Aber jetzt kam die Gebäudeversicherung meines Vermieters und will, dass ich die Haftung dem Grunde nach anerkenne. Soweit so Standard. Nur für mich halt nicht. Jetzt muss ich auch noch unterschreiben, dass ich ein Trottel bin. Aber zum Glück habe ich nicht nur eine Hausratversicherung, sondern auch eine Haftpflicht. Und bei Mieterregress gilt wohl die Regelung, dass die Kosten zwischen Haftpflicht- und Gebäudeversicherung geteilt werden. (Wenn ich das gestern am Telefon richtig verstanden habe. Jedenfalls sagte die Frau von der Gebäudeversicherung ich soll mir keine Sorgen machen, ich könnte nichts falsch machen. War schön zu hören. Ob das stimmt, ist ja wieder was anderen. ) Jedenfalls muss ich die Schadensnummer der Haftpflichtversicherung angeben, also habe ich dort angefragt, wie es aussieht. Und obwohl ich das Schreiben in der letzten Woche schon eingereicht habe, wurde dann gestern auch mal aufgenommen und  eine Schadensnummer überhaupt erst erstellt. Außerdem soll ich noch eine Schadensschilderung und das Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft einreichen. Das hat doch die Hausratversicherung alles schon. Das ist das gleiche Unternehmen. Kann man da nicht einmal telefonieren, zwei Knöpfe drücken und dann können alle in die Daten gucken?! Scheinbar nicht, also versprach ich möglichst schnell die Daten zu liefern. „Keine Eile, so schnell schießen die Preußen nicht!“ Genau das ist ja mein Problem! Ich schicke Unterlagen hin- und her, telefoniere andauernd, erstelle Listen und Berichte, versuche das Ganze vorgehen zu verstehen (sowas hat man zum Glück ja nicht so oft!) und vor allem versuche ich zu vermeiden, dass irgendein Vorgang wegen mir ins Stocken gerät. Ich weiß, dass alle nur ihre Arbeit machen, dass das für die Versicherungen natürlich nicht so einen Druck dahinter spüren, wie ich, und ich weiß, dass die Mühlen bei Versicherungen, Ämtern, Behörden usw. manchmal auch einfach langsamer laufen als anderswo und als ich es gerne hätte. Aber so lange sich bei denen nichts tut, tut sich auch in meiner Wohnung nichts. Am Dienstag ist es schon vier Wochen her und es ist einfach nichts passiert. Der Firma, die die Brandschäden beseitigt, habe ich bestätigt, dass sie meine Sachen entsorgen dürfen und dass sie direkt mit der Versicherung abrechnen können. Aber auch da… nichts. Keine Rückmeldung. Solange die Bezahlung nicht sicher steht, fängt natürlich auch niemand an zu arbeiten. Würde ich auch nicht.

Aber ich schlafe seit fast 4 Wochen bei meinen Eltern auf der Wohnzimmercouch. Und wie lange dauert es wohl bis ich wieder in MEINEM Schlafzimmer in MEINEM Bett schlafen kann? Wobei mir MEIN Bett, dann ja auch erstmal kaufen müsste.

Eigentlich wollte ich an diesem Wochenende in ein möbliertes Appartement ziehen, aber jetzt gerade frage ich mich, ob ich das nochmal verschieben soll um eine Woche, um mich bei meinen Eltern zu verkriechen. Denn bei dem Ganzen Stress ist es eigentlich auch ganz schön, umsorgt zu werden.

Und auf der Arbeit sitze ich auch nur rum. Das ist so unbefriedigend. Aber nach meiner Kündigung bekomme ich natürlich erst Recht keine neuen Aufgaben. Ist mir auch klar.

Ich komme mir schon selbst vor wie ein quengeliges Kind.

Aber heute treffe ich mich mit ehemaligen und bald-wieder Arbeitskollegen und dann gönne ich mir erstmal nen fetten Burger. Oder sowas. Aber auf jeden Fall Nachtisch!

 

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11 Kommentare zu „Großes Gejammer (Ich entschuldige mich schon mal vorab!)

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  1. Versicherungen nerven! Man muss sie haben, aber wenn etwas ist, lassen sie sich massig Zeit. Da bleibt nichts anderes als am Ball bleiben. Das ist nicht mal unbedingt Fehler der Mitarbeiter, die Prozesse drum herum, der ganze Papierkram, das ist so ein Rattenschwanz, das braucht einfach. Ich glaube, der Austausch der Daten zwischen Deinen beiden Versicherungen geht nicht, weil es unterschiedliche Produkte sind, auch wenn es das gleiche Unternehmen ist (üblicherweise wird der Datenschutz als Grund dafür hergenommen). Verdammt ärgerlich alles. Gönne Dir einen dicken Burger und einen schönen Nachtisch, manchmal braucht man das.

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    1. Ja, stimmt schon. Verstehe ich auch und dass Weihnachten und der Jahreswechsel dazu kam, macht es nicht besser.

      Es ist nur so, dass ich keine Geduld habe und gedacht habe, wir wären weiter. Mit der Haftpflicht fängt es wieder von vorne an.

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