Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte oder Arbeit nervt…

 

Die gute Nachricht zuerst:

Meine Hausratversicherung zahlt. Ich bin so erleichtert! Und das Beste dazu kam von meinem Bruder: „Was wäre die Wohnung, wenn du nichts gekriegt hättest, oder es dich nicht mehr gäbe. Mit dem Geld kannst du es dir zur Not überall schön machen!“ Wann ist mein Bruder so sensibel, mitfühlend und großartig geworden?!
Früher haben wir uns gehasst und ich war für ihn nur die Dicke.

Und da es kein Licht ohne Schatten gibt, hier die schlechte:
Heute regt mich meine Kollegin auf. Also sonst ja auch, aber heute besonders. Die ist echt ätzend. Nichts mache ich richtig oder schnell genug. „So lange wartest du auf einen Rückruf?“, „Die musst du nerven!“, „Mach dieses, mach jenes…“ Das ist auch die, die mir unterstellen wollte, dass ich mich nach der Kündigung sowieso krank melde. Wäre ich gar nicht darauf eingegangen… Denn jetzt bin ich kurz davor, genau das zu machen. (Dabei habe ich mich ja so aufgeregt, weil ich der Meinung bin, die sollten wissen, dass ich sowas nicht mache.) Denn ich springe ja schon und mache das dann und meine Antwort passt ihr dann auch wieder nicht. DANN MACH DEN SCHEISS DOCH SELBST! Vielleicht sollte ich das mal sagen! Aber auf die Diskussion danach habe ich dann auch keinen Bock.
Und andersrum hört sie ja auch nicht zu. Ich habe mehrmals erzählt, dass nach meinem Brand alles weg ist, selbst die Klamotten. „Kann man die nicht waschen?“ „Nein, das ist giftig. Das Wasser müsstest du extra entsorgen!“ „Ach, das hätte ich nicht gedacht“.
Musst du auch nicht, ich habs mehrmals erwähnt. Puuuh, 2,5 Wochen noch.
Im letzten Jahr saßen wir noch zu dritt im Büro. Eine Kollegin hat die Abteilung gewechselt. Die zwei gehen zusammen Mittag essen, treffen sich morgens zum Kaffee, da muss man nicht meinen, dass ich mal mitgenommen werde. Und so war das ja von Anfang an. Von Emely bin ich enttäuscht. „Als Freundin sage ich dir, dass ist deine Chance, allen zu zeigen was in dir steckt!“ Natürlich dekoriert von Herzchen- und Kuss-Emoticons. Da ging es noch darum, ob ich die Stelle annehme. Kaum war ich da, wars vorbei mit Herzchen. Als hätten wir vorher nie zusammen gearbeitet. Natürlich bin ich auch dankbar, dass sie mich für die Stelle vorgeschlagen hat und mir gut zugeredet hat. Aber um dann so abweisend zu sein und zu sagen, dass sie keine Freundschaften will?!

Und aus einer anderen Abteilung geht es um MEIN Thema, dafür wurde ich hier eingestellt, und sie ruft bei meiner Kollegin dazu an. Warum? Was stimmt denn bitte mit euch nicht? Ich rufe doch auch nicht in der Kantine an, wenn ich ein Computerproblem habe. Dafür mache ich das auch erst morgen – So!

Heute war ich bei der Personalabteilung. Die wollten wissen warum ich kündige, weil im Moment so viele das Unternehmen verlassen würden und sie nie die Gründe erfahren. Teilweise wird in diesen Gesprächen dann von Mobbing oder finanziellen Angeboten erzählt. Bei mir ist das ja anders. Ich gehe für weniger Geld. Ich finde es gut, dass die fragen. Aber bestätigt mich auch nochmal, dass es richtig ist zu gehen. Denn die Reaktion der Dame haben mich nochmal bestätigt, dass ich nicht nur einfach zu blöd bin, sondern dass das hier von Anfang an auch einfach dumm gelaufen ist.

Und als Belohnung für den ganzen Mist mache ich mir jetzt erstmal einen Massage-/Reiki-Termin bei der lieben Anke.

Ich gebe zu: Die Klappe ist immer größer als die Tat. „Zur Strafe“ erledige ich die Aufgabe erst morgen. Darüber muss ich selbst schon wieder so lachen. Am Ende wird eben doch alles wieder gut.

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