Morgen beginnt die Fastenzeit

Im letzten Jahr wollte ich während der Fastenzeit auf Zucker und besonders auf Süßigkeiten verzichten.  Lange durchgehalten habe ich nicht. Ich hatte ständig Kopfschmerzen vom Zuckerentzug und schlechte Laune. Also eigentlich hätte das Zeichen genug sein müssen, um tatsächlich meinen Zuckerkonsum zu reduzieren, aber ich habe es einfach nicht geschafft.

Vor zwei Jahren habe ich während der Fastenzeit auf Fleisch verzichtet. Das hat so gut geklappt, dass ich er im letzten Sommer in der Grillzeit schwach geworden bin.

In diesem Jahr möchte ich auch Chips verzichten. Wenn ich weiß, dass eine Tüte Chips im Schrank liegt werde ich schon ganz nervös und es wird erst besser, wenn ich sie gegessen habe. Also den Inhalt. Und wenn keine Chips da sind, durchsuche ich alle Schränke, ob da nicht doch noch irgendwo eine steckt. Ich bin im Moment sowieso total Fresssüchtig und dem möchte ich bewusst entgegnen.

Aber Fastenzeit muss sich ja nicht immer nur auf das Essen beziehen. Und das letzte Wochenende und die Nachwirkungen zeigen, wie sehr es mich belastet, wenn ich keine Zeit habe und deswegen möchte ich mir ganz bewusst Zeit für Stille nehmen. Das muss gar nicht so sehr Meditation sein, kann aber. Es geht mir einfach darum, sich nicht mit Reizen und Informationen zu überfordert, sondern über die Ruhe im Außen, mehr Ruhe im Innern zu finden.

Und nächstes Jahr versuche ich es vielleicht mit Handyfasten! Oder Social Media. Mal sehen….

Fastet ihr auch? Worauf verzichtet ihr bewusst?

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12 Monate – Wiedereinrichtung meiner Wohnung

 

Diese Aktion ist der schönen neuen Initiative von Zeilenende zu verdanken. Im Beitrag 52 Wochen (52) – und Schluss beschrieb er das neue Projekt folgendermaßen:

Am 26. Februar beginnt das Projekt „12 Monate“. Ziel ist es, ein Jahr lang ein Motiv zu begleiten, seine Veränderungen oder seine Konstanz zu dokumentieren. Ob ihr mit dem Smartphone fotografiert, mit der DSLR oder sonstwie, ist ganz euch überlassen. Ob ihr euch für ein Motiv in eurer Wohnung, auf dem Weg zur Arbeit oder in der freien Natur entscheidet, ebenfalls. Ihr dürft dazu gern einen kleinen Text schreiben oder das Bild für sich sprechen lassen, ganz wie ihr mögt. Die Aufgabe ist lediglich: Begleitet einen Gegenstand durch das Jahr.

Die Bilder werden jeweils am letzten Sonntagim Monat veröffentlicht. Wie gehabt bitte ich um Pingback oder kurze Nachricht, wenn eure Beiträge online sind, ich verlinke dann alle Beiträge zum Projekt bei mir. Ich bin gespannt, wofür ihr euch entscheidet.

Wer dem folgenden Pfad folgt gelangt zu Zeilenendens erstem Monatsbilderbeitrag, auf dem auch die übrigen Teilnehmerbeiträge verlinkt werden.

Ich habe mich dafür entschieden, meine Wohnung zu nehmen, spezieller mein Wohnzimmer. Da ist nach dem Brand bald alles neu einrichten darf und muss, finde ich es selbst ganz schön zu sehen, was dort über das kommenden 12 Monate entsteht und verändert.

Eine Freundin hat sich getrennt und ist aus der ehemals gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Jetzt muss sie erstmal eine Wohnung finden. Eine andere Freundin zieht um und hat Möbel übrig, die der Neu-Single gerne hätte. Dazu komme ich, die eine Wohnung, aber keine Möbel hat. Und da wir vor allem hilfsbereit und lösungsorientiert sind, wurden die Möbel vorerst in meiner Wohnung geparkt. Dort gibt es noch keine Lampen und da wir so spät dran waren, steht alles durcheinander im Wohnzimmer. Ach, wie ich mich freue dort wieder einziehen zu dürfen!

Das mangelnde Qualität des Bildes ist übrigens meiner Zittrigkeit nach dem Schleppen geschuldet. Ich lege mich jetzt auch direkt in die Wanne.

Gute Nacht ihr Lieben!

Projekt 52 (23)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen. Dafür gibt es ein neues Projekt, dass ich auch gut finde. Mal schauen, wie ich das kombiniere oder einen Tag später oder wie auch immer. Jedenfalls möchte ich jetzt nicht immer ein halbes Jahr hinterher hängen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

 

So, und heute bin ich mal rebellisch. Heute habe ich kein Foto für dich – um es mal mit Heidi Klum zu sagen. Weil ich keine Lust habe. Denn ich habe heute Nacht kaum geschlafen und bin gerade in einem Zustand, den ein Gesichtsausdruck erklären könnte, aber schwer in Worte zu fassen ist. Ich will aber kein Foto, weil mir heute kein einziges auch nur ansatzweise gefallen würde.

Ich übergehe mich und meine Bedürfnisse gerade selbst und das macht mich fertig, denn als allererstes äußert sich das in Schlaflosigkeit. Dieses Wochenende ist komplett verplant. Das stresst mich schon seit es sich Mitte der Woche abzeichnete. Dabei sind es Freunde, also keine unangenehmen Aufgaben. Eine Freundin hat eine langjährige Beziehung beendet und ist gerne in Gesellschaft. Also sind wir da. Heute zieht eine Freundin um, also helfe ich. Und dann war ich ja auch noch mit einer Arbeitskollegin Laufschuhe kaufen, eine Hose (ich hab natürlich eine, die ich auch zum Yoga nehmen kann) und danach waren wir noch einen Kaffee trinken. Und obwohl, das alles gute Dinge sind, ist mir das zu viel. Ich möchte nicht immer jemanden um mich haben und wenn ich keine Zeit alleine verbringe, dann setzt mich das unter extremen Stress. Macht mich das zu einer schlechten Freundin? Das frage ich mich wirklich schon seit Tagen. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich mich durch die nächste Woche schleppen werde, weil mir das Wochenende einfach fehlt.

Meine Eltern lassen mich ja auch nicht in Ruhe. Ich habe Möbel bestellt, die aber erst Anfang April geliefert werden. Meine Eltern gehen davon aus, dass ich so lange noch bei ihnen bleibe, aber das will ich nicht. Ich will endlich wieder meine Ruhe haben, mit niemandem reden müssen und ohne BH rumlaufen. (Macht mich das eigentlich beziehungsunfähig? Die Vorstellung, dass immer jemand da ist, finde ich wirklich fürchterlich!)

Dieses Lauftraining zu dem ich mich angemeldet habe, findet immer Mittwoch statt. Das heißt ich kann 12 Wochen lang nicht zum Yoga. Also Mittwochs. Und wenn der B2RUN Ende Mai durch ist, macht das Yogastudio zu. Das heißt, ich sehe auch die meisten meiner Yogahasen nicht mehr. Das ist mir auch erst in dieser Nacht klar geworden.

Als ich gestern mit meiner Kollegin noch einen Kaffee getrunken habe und ihr erzählt habe, was ich beruflich alles schon gemacht habe, und was ich erlebt habe, war sie sichtlich erschrocken. Sie sagt, ich würde einen Coach gebrauchen können und ihr würden ihr direkt mehrere Stellen einfallen, wo ich besser aufgehoben wäre und angemessen verdienen würde. Das hat mich auch sehr zum Nachdenken und Zweifeln gebracht. War es ein Fehler, wieder zurück zu kommen? Ehrlich gesagt, merke ich nach drei Wochen schon, dass ich mehr kann, als das was meinen Arbeitsalltag ausmacht. Aber muss man immer alles machen, was man kann? Und ich habe es ja tatsächlich versucht und bin gescheitert. Mein Selbstbild macht mir eben immer wieder vieles kaputt. Aber so traurig das ist, das bin doch ich. Muss ich mich schämen oder mich selbst optimieren?

Also lauter Zweifel und Gedanken, aber keine Zeit all dem genügend Raum zu geben. Das setzt mich unheimlich unter Druck. Aber es hilft nichts. Ich muss jetzt Kisten schleppen bzw „Das können die Männer machen, wie machen die leichten Sachen!“ Pfff.

 

Bist du 50.000 € wert? Ein widerliches Experiment

Diese Sendung läuft gerade auf ZDF neo. Ich weiß nicht, ob es die erste Folge ist, ob es weitere Folgen geben soll oder was das überhaupt soll. Und was ich auch noch nicht weiß, ob es tatsächlich ein interessantes psychologisches Experiment ist oder ob es mich einfach nur anwiedert.

Das ZDF verkauft dazu das Ganze so:

„Binnen Sekunden entscheiden Menschen, ob sie einen anderen sympathisch finden oder nicht. Wie hartnäckig hält sich der erste Eindruck? Wann sind wir bereit, uns von diesem ersten Urteil zu lösen? Dieser Frage geht „Bist Du 50.000,- wert?“ auf den Grund.

Der Geldgewinn wird ausschließlich auf Basis subjektiver Meinungen einer fünfköpfigen Jury vergeben. In fünf Runden entscheidet sie anhand kurzer Informationen und subjektiver Eindrücke, welcher Kandidat den Geldgewinn ihrer Meinung nach verdient. Nach jeder Runde diskutiert die Jury, welcher Teilnehmer die Show verlassen muss. Erst danach verrät der Kandidat, wofür er den Gewinn verwendet hätte. Innerhalb der fünf Runden geben die Teilnehmer Schritt für Schritt einzelne Facetten aus ihrem Leben preis: Wie heißen sie? Wo leben sie? Womit verdienen sie ihr Geld? Welcher Leidenschaft gehen sie in ihrer Freizeit nach? Wie verhalten sie sich, wenn sie sich unbeobachtet fühlen?

Die Kandidaten müssen nichts Besonderes leisten, können nichts falsch oder richtig machen, und trotzdem muss nach jeder Runde einer die Show verlassen. Die Diplom-Psychologin Karola Haupt verfolgt die gesamte Show an Monitoren in einem Nebenraum und kommentiert anschließend das Verhalten der Jury. Dabei wird deutlich, wie wir uns eine Meinung über andere bilden und wie uns Vorurteile dabei beeinflussen – und wann es sinnvoll sein kann, eine Entscheidung noch einmal zu überdenken.“

Dazu mischt Micky Beisenherz als Arschloch vom Dienst mit. Das kann er ja.

Ich habe den Anfang verpasst, deswegen weiß ich nicht, wer die Leute in der Jury sind und warum um Himmels Willen, diese dazu berufen sind über andere Menschen zu urteilen und vor allem, ihnen einen Wert oder eben keinen zuzumessen. Allein die Idee kotzt mich an! Und es gibt tatsächlich Menschen, die da mitmachen! Klar, das Geld lockt, vielleicht auch die 15 Minuten Berühmtheit. „Begeistere mich!“ sagt gerade eine spießige Frau aus der Jury. Warum?! Was soll das? Habt ihr so große Probleme mit euch selbst, dass ihr lieber andere Menschen bewertet? Wie armseelig ist das denn bitte? Was seid ihr für Würmer! Eine andere stellt tiefgründige Fragen wie „Welche Musik legst du auf?“, „Warum wolltest du Physik studieren?“ Ach ja. Danach richtet sich ihrer Meinung nach der Wert eines Menschen.

Wir sagen doch, der Wert eines Menschen kann nicht bemessen werden. Und die öffentlich-rechtlichen machen das auch noch zu einer Sendung? Was ist denn da schief gelaufen? Okay, ich habe mich entschieden. Ich finde die Sendung widerlich und stimme der Zeit zu: „Diese Sendung ist ein Arschloch!“

Wenn ich nicht ich wäre, sondern…

Bei wortgeflumselkritzelkram gesehen, die bei Rina folgendes gefunden hat, was sie wiederum bei Jasmina gefunden hat und das fand ich auch witzig und habe mit gemacht…. (Diese Einführung musste ich einfach auch überenehmen.)

 

Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

…ein Monat: Mai

…ein Wochentag: Sonntag

…eine Tageszeit: 10:30

…ein Planet: Venus

…ein Meerestier: Wal

…eine Richtung: ist zickzack auch eine Richtung?

…eine Himmelsrichtung: Norden

…eine Zahl: pi

…ein Kleidungsstück: Chucks

…ein Schmuckstück: Ohrringe oder mein neues Tattoo

…ein Kosmetikprodukt: Rouge

…eine Blume/Pflanze: Lotus

…eine Flüssigkeit: Wasser

…ein Baum: Zitronenbaum

…ein Vogel: Spatz

…ein Möbelstück: Kommode

…ein Wetter: Frühlingswind

…ein mythisches Wesen: Puuh, die Frage finde ich unmöglich zu beantworten weil ich einfach zu wenig über mystische Wesen weiß, um mich einzuordnen. Dabei habe ich sogar extra Google befragt. Vielleicht einfach ein Naturgeist?

…eine Farbe: ein dunkles türkis

…ein Element: Wasser

…eine Stimmung: emotionales Durcheinander

…ein Auto: Autos sind mir vollkommen egal, solange sie zuverlässig fahren. Also einfach irgendeine schicke Knutschkugel.

…eine Sportart: Yoga

…ein Lied: Robbie Williams – Something Beautiful

…ein Körperteil: Sonnengeflecht

…ein Schulfach: Mathe

…ein Gesichtsausdruck: jetzt gerade: ein müdes vor sich hin starren. 😀

…ein Gegenstand: eine Buddha-Statue

…ein Wort: Veränderung

…ein Getränk: ein leckerer Rotwein, ich stimmt zu Rioja ist schon seeehr gut 🙂

…eine Eissorte: schokokeks

…ein Märchen: Der Hirsch mit dem goldenen Geweih

…ein Land: Kanalinseln

…eine Stadt: was kleines Schnuckeliges, das gar nicht sooo bekannt ist.

… und wer mit machen möchte, der verlinkt einfach Jasmina und macht mit …

 Lina Maly – Schön genug

Dieses Lied habe ich zum ersten Mal gehört als ich im letzten Sommer auf einem Yoga-Retreat war. Susann und ich haben uns ein Zimmer geteilt und mit Freude festgestellt, dass wir beide gerne bei laufendem Fernseher einschlafen und vor allem, dass wir Ina Müller toll finden. So sind wir konsequenterweise bei Inas Nacht gelandet.

Und dann kam Lina Maly. Seitdem liebe ich dieses Lied, weil es einfach wunderschön und so wahr ist!

„Sind wir denn nie schön genug, so wie wir sind?“