Morgen beginnt die Fastenzeit

Im letzten Jahr wollte ich während der Fastenzeit auf Zucker und besonders auf Süßigkeiten verzichten.  Lange durchgehalten habe ich nicht. Ich hatte ständig Kopfschmerzen vom Zuckerentzug und schlechte Laune. Also eigentlich hätte das Zeichen genug sein müssen, um tatsächlich meinen Zuckerkonsum zu reduzieren, aber ich habe es einfach nicht geschafft.

Vor zwei Jahren habe ich während der Fastenzeit auf Fleisch verzichtet. Das hat so gut geklappt, dass ich er im letzten Sommer in der Grillzeit schwach geworden bin.

In diesem Jahr möchte ich auch Chips verzichten. Wenn ich weiß, dass eine Tüte Chips im Schrank liegt werde ich schon ganz nervös und es wird erst besser, wenn ich sie gegessen habe. Also den Inhalt. Und wenn keine Chips da sind, durchsuche ich alle Schränke, ob da nicht doch noch irgendwo eine steckt. Ich bin im Moment sowieso total Fresssüchtig und dem möchte ich bewusst entgegnen.

Aber Fastenzeit muss sich ja nicht immer nur auf das Essen beziehen. Und das letzte Wochenende und die Nachwirkungen zeigen, wie sehr es mich belastet, wenn ich keine Zeit habe und deswegen möchte ich mir ganz bewusst Zeit für Stille nehmen. Das muss gar nicht so sehr Meditation sein, kann aber. Es geht mir einfach darum, sich nicht mit Reizen und Informationen zu überfordert, sondern über die Ruhe im Außen, mehr Ruhe im Innern zu finden.

Und nächstes Jahr versuche ich es vielleicht mit Handyfasten! Oder Social Media. Mal sehen….

Fastet ihr auch? Worauf verzichtet ihr bewusst?

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12 Kommentare

  1. Ich habe bisher zweimal Saftfasten gemacht (also mehrere Tage lang nur Wasser, Kräutertee und ein wenig Saft trinken, nichts essen), allerdings außerhalb der Fastenzeit – Verzichten ist ja nicht termingebunden. Beide Mal ist es mir – auch in Bezug auf meine Depression – hinterher sehr gut gegangen. Aber eben nie langfristig.

    Es gibt ja Studien, wonach (längeres) Heilfasten auch bei Depression helfen kann; das darf man aber nur unter ärztlicher Aufsicht. Vielleicht suche ich nach einer Praxis, die so etwas begleitet, wenn ich wieder Kraft für Therapien habe. So mies wie es mir ja immer wieder geht, suche ich nach jedem Strohhälmchen.
    Dir viel Erfolg. In diesen verflixten Chips stecken ja echte Suchtstoffe, die Dir einflüstern, dass Du immer mehr, mehr und mehr brauchst. Also: viel Kraft. Du bist stärker 🙂

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  2. Ich werde auch auf Süßigkeiten und Alkohol verzichten. Auf Alkohol verzichte ich , damit ich meine Lust auf etwas Süßes nicht mit Likörchen decke, darum gehört das bei mir immer zusammen. Ich hoffe, diesmal halte ich es aus! Letztes Jahr habe ich gar nicht angefangen und davor nicht durchgehalten. :-/

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  3. Ich faste nicht, sondern versuche das ganze Jahr über bewusst zu leben, insbesondere was den Konsum angeht. Ich halte es eher so, dass es gewisse Zeiten gibt, an denen ich mich „gehen lasse“, in der Faschingszeit äußert sich das an höherem Berliner-Konsum, rund um Weihnachten in Plätzchen … Ansonsten bin ich sehr gemäßigt, was Süßes, Fleisch, auch Alkohol angeht. Nur über meinen Kaffee- und Nikotinkonsum reden wir besser nicht. ^^

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