Dafür brauchen wir Yoga! Ich zumindest.

Ratet mal, wo ich gerade war…

Nein, nicht beim Lauftrainig. Der Trainer hat zwar gesagt, er würde auch wieder mit mir spazieren gehen, aber das ist mir dann doch ein bisschen zu blöd. Stattdessen war ich seit gefühlten (und tatsächlichen) Ewigkeiten wieder beim Yoga. Dabei war ich heute mal wieder richtig fertig… Ich bin in DER Ausschreibung überhaupt eingesetzt und jetzt soll hochoffiziell abgeklärt werden, dass ich Projektassistenz machen soll und darf und dafür andere Aufgaben schieben darf und muss. Heute habe ich fast den ganzen Tag an einer Excelliste gebastelt. Sowas mache ich im Grunde gerne, aber irgendwann bekomme ich Angst, dass ich in Excel träume, weil es anstrengend ist. Ich bin vor Müdigkeit gegen die Reißwolftonne gerannt! Das Teil ist fast so groß wie ich und aus Metall. Das hat also ordentlich gescheppert. Der Weg nach Hause hat auch mal wieder ewig gedauert, da es so viele Menschen gibt, die es kaum erwarten können Dortmund zu verlassen. Also lauter Gründe, die ohne schlechtes Gewissen für einen Abend auf dem Sofa mit Katze auf dem Bauch sprachen. Aber irgendwie war heute der Reiz größer, doch noch was zu machen. Und dann bin ich eben zum Yoga. Und es war sooooo gut. Alleine schon ein paar meiner Hasen zu treffen. Ich habe das so vermisst. Und die Yogastunde war super. Ich habe auf Facebook letztens ein Bild geteilt, dass uns auf meinem allerersten Workshop zeigen. (Da andere Personen auf dem Bild sind, werde ich es euch leider nicht zeigen. Sorry.) Ich weiß npch genau wie ich durchs restliche Wochenende schwebte mit dem eindeutigen Gefühl, endlich mal richtig zu sein. Der Schwan unter Schwänen. (Die Geschichte, was es damit auf sich hat, erzähle ich ein andermal.) Das hat meine Yogalehrerin dazu inspiriert, einige Elementen für ihre heutige Stunde zu nutzen. Und ich habe erst gar nicht verstanden, warum sich die Abläufe so vertraut anfühlen. Das war richtig was fürs Herz und ich habe wieder gespürt, dass das einfach meins ist. Warum soll ich mich mit Laufen quälen, wenn ich weiß, wofür mein Herz schlägt. Weil Ausdauer eben so gut für mich wäre. Und weil mein Studio bald schließt und ich einfach nicht woanders hingehen will. Aber trotzdem… Warum nicht nehmen, was man liebt?

Und ich habe gemerkt, dass ich doch gar nicht so schlaff bin, wie ich mir das selbst einrede. Okay, ich war ordentlich durchgeschwitzt und einige Positionen waren sehr zittrig, auch die Vorbeugen gingen schon mal tiefer. Aber ich kann immer noch einen Kopfstand und einen kleinen Halbmond. Ich gebe aber auch zu, dass meine Bauchmuskeln es sich zu bequem unter dem Schwabbel machen. Die größte Schwäche ist wie immer die starke Mitte, und ich glaube immer noch, dass das mehr bedeutet, als dass ich meine Muskeln mehr fordert muss.

Nach der Stunde haben wir noch lange gequatscht und auch das hat gut getan. Auch wenn ich bei den „Mutti-Geschichten“ nicht mitreden kann. Aber ich höre ja auch einfach gerne zu.

Ach ja, das war so schön.

Und wo bin ich jetzt wohl? Bereit fürs Bett. Kater Felix liegt mal wieder quer und lässt mir keinen Platz. Aber bei mir gilt ja, lieber unbequem schlafen als Katze wecken. Also gute Nacht und Namasté!

 

 

 

 

 

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8 Kommentare zu „Dafür brauchen wir Yoga! Ich zumindest.

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  1. Wenn die innere Mitte murrt und zu den Rändern drängt, herrscht Verunsicherung (alte politische Weisheit) … Ich weiß ja nicht, wie politisch Yoga ist, aber mir tut jedes Mal der Rücken weh, wenn ich die Bezeichnungen nur lese. *gg*

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  2. Sehr schön geschrieben. Kopfstand krieg ich nicht hin bzw. trau mich nicht, selbst nach über 20 Jahren Yoga nicht. Aber wenn es Dir gut tut – wunderbar. Yooooooooooooooooooooggggggggggggggggggggggaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

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      1. Muss man auch nicht. Ich kenne ganz viele Yoga-Lehrer, die sagen, der Kopfstand sei nicht so ohne, und ihn in ihren Kursen überhaupt nicht mehr unterrichten. Ich war mal regelrecht schockiert, als ich auf einem Yoga-Seminar war (leider eher eine Art Massenabfertigung) und es wurde einfach vorausgesetzt, dass man den Kopfstand kann und mitmacht.

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