Auf dem Weg zu mehr Leichtigkeit

Hallo ihr Lieben,

im Moment ist es ein bisschen ruhiger bei mir, weil ich meine Ruhe so sehr genieße. Ich komme nach Hause und muss mit niemandem mehr reden, keiner wuselt um ich rum, außer den Katzen. Aber die zählen nicht. Also weiß ich gerade selbst nicht, wie es hier weiter geht.

Aber ich habe mir etwas überlegt: Ich werde die Kategorie „Fasten“ wieder aufleben lassen.

Auch wenn ich nicht im eigentlichen Sinne faste oder fasten werde. Auch das intermittierendes Fasten habe ich aufgegeben, weil mir das zu unflexibel ist.

Ich habe die letzten beiden Tage sehr wenig gegessen (also für meine Verhältnisse) und nach der ganzen Völlerei und Fressanfällen in den letzten Monaten fühlt es sich großartig an. Mein Magen und Darm kommen zur Ruhe. Die beiden reagieren immer empfindlich auf Stress und haben unter Garantie auch sehr darunter gelitten immer und immer vollgestopft zu werden. Und jetzt ist einfach ein bisschen Ruhe. Und die Pause jetzt fühlt sich großartig an. Diesmal habe ich auch überhaupt kein schlechtes Gewissen. Eine ehemalige Freundin hat mir in meiner Abnehmphase immer eingeredet, ich müsse mindestens meinen Grundumsatz essen und hat mir zur Not eben Schokoriegel reingewürgt. Na ja, gegessen habe ich schon selbst, aber eigentlich eher um meine Ruhe zu haben. Und so sehr ich mich geweigert habe, jetzt lese ich doch „Fettlogiken überwinden“. Ich dachte, die Autorin wäre auch eine a la Sophia Thiel; weil sie selbst abgenommen hat (wovor ich durchaus Respekt habe), meint sie jetzt, sie weiß, wie es für jeden funktioniert. Manchmal glaube ich, das ist wie mit den Rauchern. Die Ex-Raucher sind die schlimmsten. Nichtraucher. Und so eine wollte ich nicht unterstützen. Aber sie arbeitet mit Studien und saugt sich ihre Aussagen nicht aus den Fingern. Und sie sagt z.B. dass man eben nicht unbedingt seinen Grundumsatz essen muss. Und deswegen mache ich mich keinen Stress, dass es jetzt gerade mal zwei Tage weniger ist was ich gegessen habe.  Und ich möchte auch wieder abnehmen, weil ich mich so nicht wohl fühle. Es ist einfach eine Last, die ich mit mir herum trage, die ich nicht brauche. Ich werde jetzt nicht jeden Tag berichten was ich gegessen habe, eher wie es aktuell läuft, was die Waage so sagt (wenn ich mich das traue) und vielleicht auch „sportliche“ Erfolge. Ich habe das sportlich in Anführungsstriche gesetzt, weil ich mich im Moment schon über Kleinigkeiten freue. Heute war ich z.B. während der Mittagspause einkaufen. Das sind vielleicht 2km, die ich zügig gegangen bin, ohne dass ich Schmerzen im Fuß hatte. Und das freut erleichtert mich einfach so, weil ich sehe, dass die Idee, wieder Bewegung reinzukriegen schon kleine Fortschritte zeigt.

Ich möchte einfach wieder mehr Leichtigkeit und dass auch körperlich. 🙂

Also brauche ich eigentlich noch einen schmissigeren Namen als „Fasten“.

Oh, ich sehe gerade, dass ich die Kategorie schon gar nicht mehr habe. Dann brauche ich erst recht eine Neue.

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6 Kommentare zu „Auf dem Weg zu mehr Leichtigkeit

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