Unzuverlässigkeit ist das Letzte!

Ich bin so sauer, dass ich erstmal einen Beitrag schreiben muss. Und um den Drang zu unterdrücken mir 3 Tüten Chips, 2 Tafeln Schokolade und Currywurst/Pommes mit Mayo reinzuschieben – oder auch alles nacheinander. Das würde auch meine ganze gesunde Woche zerstören!

Mein geliebtes Yogastudio schließt im Mai, was ich ja schon lange weiß. Aber bisher habe ich mich geweigert, mich wirklich auf andere Studios einzulassen. ABer das ist auch nicht einfach. Ich möchte nicht irgendein Yoga, sondern Vinyasa, eine geschützte, warme Atmosphäre im Studio, herzliche Yogalehrer…. das passt eben nicht überall.

Letztens auf Facebook habe ich gesehen, dass direkt um die Ecke vom Büro Yogakurse angeboten werden. Ich dachte erst von einer befreundeten yogalehrerin, das wäre perfekt gewesen, aber es ist eine Freundin von ihr. Fast genauso gut – dachte ich. Ich habe mich für iene Probestunde angemeldet, über Facebook und über die Internetseite und in der Facebook-Veranstaltung zugesagt. Ich wollte wirklich, dass das gut wird. Gestern habe ich direkt eine Tasche mit meinen Klamotten gepackt, damit ich das ja nicht vergesse.

Heute war ich extra länger im Büro. Kurz vor Ostern wollten alle früh weg, aber ich bin geblieben… schließlich sollte der Kurs erst um 18:15 stattfinden.

Ich habe mich wirklich gefreut, als ich in das Studio maschiert bin. Und was höre ich dann? „Heute ist kein Yoga, Laura hat heute eine Rundmail geschickt.“ Ja, mir aber nicht und ich hatte mich extra angemeldet. „Das ist Laura!“

Dann hat er mir noch gesagt, wo sie stattdessen sein könnte und dass ich ja auch so im Studio trainieren könnte. Aber ich habe weder Lust dazu, Spazierfahrten durch die Stadt zu machen, um zu schauen, wo die Gute denn wohl ihren Kurs abhält, noch zum dritten Mal mich mit Geräten zu quälen, was mir einfach so gar keinen Spaß macht.

Ich bin so sauer, denn ich hasse Unzuverlässigkeit! Und das scheint bei der Dame ja nicht ungewöhnlich zu sein. Es heißt doch immer, es gäbe mehr Yogalehrer als Schüler und dann schießt man Schüler so in den Wind? Das Ding ist für mich gelaufen!

Und jetzt habe ich wirklich Angst, was ich ab Ende Mai machen soll.

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16 Kommentare zu „Unzuverlässigkeit ist das Letzte!

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  1. Sowas geht wirklich gar nicht. Du solltest es ihr aber sagen, und auch, dass dich das geärgert hat. Von ihrer Reaktion darauf kannst du dann ja abhängig machen, ob du es noch einmal bei ihr versuchst. Vielleicht ist sie trotzdem ganz nett und macht schönes Yoga 🙂

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    1. Danke.
      Ich hab in meiner ersten Wut schon in die Facebook-Veranstaltung geschrieben, dass ich da gerade umsonst stand. Sie hat sich gerade gemeldet. Der Kurs wurde tatsächlich woanders abgehalten und sie hat nicht daran gedacht, mir bescheid zu sagen. Dafür nimmt sie mich jetzt in ihren Verteiler auf, hat sich drei Mal entschuldigt und schenkt mir eine Stunde.

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  2. Oje, das kann ich gut verstehen. Ich würde der Geschichte trotzdem noch mal eine Chance geben. Heute ist Gründonnerstag, da fällt vieles, was sonst gewohnt ist, aus – mein Yoga-Kurs übrigens auch. Dumm, dass sie nicht dran gedacht hat – aber es ist halt auch ein eher unüblicher Tag für einen Yoga-Kurs, oder? Du würdest doch auch nicht an Heiligabend gehen wollen, oder?

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    1. Na ja, ich finde Heiligabend ist nochmal was anderes. Wenn entschieden wird, dass keine Kurse stattfinden ist das nunmal so. Aber auf Facebook Werbung machen, meiner Anmeldung zustimmen und dann ist nichts bzw. wie ich jetzt weiß, fand der Kurs tatsächlich woanders statt, das ist was mich so ärgert.

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  3. Dass du bei aller Vorfreude zunächst enttäuscht und verärgert warst, kann ich verstehen, auch, dass man im ersten Ärger heftige Sachen sagt oder schreibt. Manchmal hilft da erst mal eine kleine Yoga-Atemübung, um wieder klar zu sehen. Da ist ein organisatorischer Fehler passiert, nichts absichtsvolles oder persönliches gegen dich. Von „Unzuverlässigkeit“ würde ich erst sprechen, wenn das oder ähnliches wiederholt passiert. Auf mich wirkt es, dass du dir und der Yogawelt noch nicht wirklich eine echte Chance geben willst, eine Alternative zum schließenden Yogastudiio zuzulassen…

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    1. Erwischt! Ich weiß schon seit einem guten Jahr, dass mein Studio schließt und im Grunde habe ich das noch nicht akzeptiert. Ich kann die Gründe nachfühlen, ich verstehe es, aber ich bin nicht bereit das aufzugeben und mich wirklich auf etwas neues einzulassen.
      In der Situation kam abeer noch dazu, dass Unzuvelässigkeit bei mir ein ganz empfindliches Thema ist und Verlässlichkeit ist mir existentiel wichtig. Bei mir sind sofort alte Muster und Geschichten hochgekommen und dann noch der Impuls das alles mit Essen zu verarbeiten. Da schalte ich leider in so einen Automatikmodus, dass ich nur schwer bewusst gegensteuern kann z.B zu Hause Yoga machen oder, oder, oder…

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