1. Tag der kleinen Veranderungen

Ich bin ein großer Fan von bodyacceptance und bodydiversity, d.h. ich glaube daran, dass wir alle unterschiedlich sind und unterschiedliche Korperstrukturen haben. Das wird uns nur ständig anders vorgelegt. Und deswegen ist es wichtig, sich selbst zu lieben und anzunehmen. Ich bewundere Frauen wie Ashley Grausam und Tess Holiday und finde, sie sind absolute Granaten. 

Jetzt kommt das große aber! Denn so sehr ich versuche meinen Körper wertzuschätzen und anzunehmen, wie er gerade ist, umso mehr spüre ich, dass mein Übergewicht eine Last ist mit der mein Körper sich abmühen muss – eine Belastung, die ich ihm auferlegt habe und die er zu tragen hat. Und das ist einfach zu viel. Mit dem Bluthochdruck hat er mir doch schon gezeigt, dass er überfordert ist. Gestern habe ich mein Fahrrad von meinen Eltern abgeholt und bis dann die 4km nach Hause gefahren. Abgesehen davon, dass der Poppes weh tat, kam ich auch schon ins Schwitzen. Bei 4km!

Deswegen werde ich das jetzt ernsthafter angehen! Ich habe genug gejammert. Heute morgen gab es Pancakes aus einer Banane, zwei Eiern (kann man sich gut merken hihi) und Haferflocken. Und jetzt soll es jeden Tag ein bisschen Sport sein. Ich will wieder zu meiner Schwester radeln können (etwa 25 km) ohne ein Sauerstoffzelt zu benötigen. Ich möchte im nächsten Jahr beim Firmenlauf mitmachen können. Ich würde gerne einen Hindernislauf mit Anna mitlaufen. Das hatte ich ihr in dünneren und fiteren Zeiten versprochen. Ich möchte einen Körper auf den ich stolz bin und mit dem ich wieder in eine Sauna gehe. Das möchte ich gar nicht von einem bestimmten Gewicht abhängig machen, aber von einem Gefühl. Und deswegen wird die Waage erstmal verbannt. Die macht mich nur verrückt. 

Ich starte jetzt mit 86 kg. Eigentlich wollte ich auch meine Maße nehmen, aber ich habe gar kein Maßband. Das wird also nachgeholt. Und ich habe eine Freundin gebeten Fotos zu machen, damit ich auch damit noch eine Entwicklung sehen kann. Alleine die Frage ist mir unfassbar schwer gefallen und die Fotos werden es nochmal…

Aber ich will es jetzt unbedingt schaffen und meinen Körper im wahrsten Sinne erleichtern!

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7 Kommentare

  1. Man kann nur das akzeptieren, was man akzeptieren will. Body Acceptance schreibt dir ja (hoffentlich) nicht vor, dass du so sein sollst, wie du gerade zufällig bist, sondern wie du wirklich bist. Und wenn du wirklich dick bist, bist du wirklich dick. Wenn du nur zufälligerweise dick bist, dann nicht. Dann ist es doch die Pflicht des Body-Acceptance-Menschen, sich zu ändern.

    Also: Go for it. 🙂

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