Kann ich bitte wieder Urlaub haben?

Seit Dienstag ist mein Urlaub vorbei und ich arbeite wieder. Ich arbeite gerne und gerade auf meine Kolleginnen im Büro habe ich mich wirklich gefreut.

Aber leider hält arbeiten von so viel anderem ab. Ich habe lauter tolle neue und schon etwas ältere Bücher, aber weiß nicht, wann ich sie lesen soll. Ich habe mir fest vorgenommen, meiner Therapeutin ein Tuch zu häkeln. Dazu noch jeden Tag 10 Minuten meine Sportübungen (eigentlich möchte ich mehr und vor allem mehr Yoga) und im Moment noch eine Stunde Reiki für mich selbst. Heute hat Emma auch noch ein bisschen abbekommen. Fand sie erst gut, aber irgendwann hat sie mich gebissen und ist abgehauen. Na ja, Katze eben…. Jedenfalls ist das so schon einiges und dann habe ich weder etwas im Haushalt gemacht, geschweige denn Freunde oder Familie getroffen. Mein Berg Bügelwäsche guckt mich auch ganz vorwurfsvoll an.

Kann man sich eigentlich zum Frühaufsteher umerziehen? Dann könnte ich zumindest morgens schon mal ein paar Sonnengrüße machen oder Sportübungen und vielleicht die Spülmaschine ein- oder ausräumen. Ich bin schon froh, dass ich es morgens schaffe mich in der richtigen Reihenfolge anzuziehen und zu waschen. (Ähm…) Wenn die Katzen nicht lautstark auf sich aufmerksam machen würden, dann würde ich bestimmt öfter vergessen ihnen ihr Futter hinzustellen.

Das bedeutet aber auch, dass ich, sobald ich Feierabend habe, direkt eine riesige Liste, was ich alles noch machen muss. MUSS! anstatt möchte. Das ist doch doof.

Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.

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12 Kommentare zu „Kann ich bitte wieder Urlaub haben?

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  1. Ich bin auch Nachtmensch und Langschläfer. Aber ich schaffe es immer öfter, mich zu motivieren und 15 Minuten früher aufzustehen. Es ist erstaunlich, was sich in der Zeit erledigen lässt.
    Probier es mal aus, da geht echt einiges:-)

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      1. OK, ich trödel morgens nicht, sondern spule einfach mein Programm ab. Wecker stellen hilft mir auch manchmal. Beim ersten Klingeln fange ich an zu werkeln, beim zweiten Klingeln höre ich wieder auf. Und ich mache Dinge, wo es nicht schlimm ist, wenn ich nicht fertig werde. Wäsche falten z. B.

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        1. Ja gut, das ist dann etwas anderes. Ich schaffe es kaum aus dem Bett und vertrödel einfach ganz viel Zeit, weil ich morgens noch nicht zu gebrauchen bin. Das nervt mich total, aber ich habe es bis jetzt habe ich es nicht geschafft, mir das abzugewöhnen.

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  2. Ich auch! Ich auch! Ich auch! Ich weiß noch, früher, da war es tatsächlich so, dass ich mich am Ende meines Urlaubs auch wieder auf „meine „Arbeit gefreut habe. Das ist leider schon sehr, sehr lange nicht mehr so gewesen. Zuletzt, als ich im Krankenhaus war, aber das kann man ja kaum vergleichen 🙂

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  3. Ich glaube nicht, dass man sich zum Frühaufsteher (um)erziehen kann. Also jedenfalls wird man das nie ohne (inneren) Zwang tun, meiner Meinung nach. Und ja! – zum dasitzen und vor dich hinschauen solltest du dir unbedingt Zeit nehmen 🙂

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    1. Mh.. Ich weiß nicht. Es ist wohl eher der innere Druck, der meint es müsste anders sein. Klar, Staubsaugen oder Wäsche waschen würde ich so spät dann nicht mehr, aber eigentlich spricht überhaupt gar nichts dagegen.

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