Nette Idee, leider gescheitert

Am Dienstag habe ich meine allerletzte Therapiesitzung und ich wollte meiner Therapeutin gerne ein Abschiedsgeschenk machen. Natürlich ist man verleitet zu sagen, sie würde nur ihre Arbeit machen, aber trotzdem möchte ich ihr Danke sagen. Denn seine Arbeit kann man so oder so machen. Für mich ist es ja auch die dritte Therapie, aber die erste von der ich sagen kann, dass sie mich weiter gebracht hat. Das liegt natürlich auch an mir, aber egal. Es ist auch das erste Mal für mich, dass ich eine letzte Therapiestunde erlebe. In den Therapien bin ich irgendwann einfach nicht mehr hingegangen.

Jedenfalls hatte ich direkt nach der Therapiestunde im letzten Monat schöne Wolle mit Farbverlauf gekauft. Es sollte ein gehäkeltes Halstuch werden. Das Muster wusste ich schon. Und so habe ich mehr oder weniger fleißig gehäkelt. Am Wochenende wurde mir klar, dass ich mich beeilen muss, wenn ich fertig werden will. Also hatte ich das Tuch immer dabei, um jede Gelegenheit zu nutzen.

Gestern kam ich nach der Arbeit nach Hause und dann sah ich das! Auch bekannt als Wollkotze!

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Wollkotze

Die Schuldigen waren natürlich schnell gefunden, denn sie und stritten die Tat gar nicht ab. Sie hätten gerne weiter gemacht. Und überhaupt bin ich natürlich selbst schuld, wenn ich das liegen lasse.

So locker und fluffig das auf dem Bild noch aussehen mag, es ist unmöglich das zu entwirren. Und das Schlimmste ist, dass das gefachte Wolle ist und die einzelnen Fäden immer wieder gerissen, d. h. selbst, wenn ich es doch schaffe, das Chaos zu entwirren, würde ich ständig neu anknoten müssen. Das sieht dann ja auch nicht mehr schön aus.

Also ist das Tuch leider gestorben und bis Dienstag schaffe ich kein neues. Und jetzt?

Hier ein Phantombild eines Täters:

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Einer der Täter

Aus der Reihe „aufbauende Worte“

Eigentlich kommen diese Worte noch aus der letzten Woche. Genau nach dem Tag, an dem es mir wieder so schlecht ging und ich vor lauter Sorgen kaum geradeaus denken konnte.

Du lächelst einen immer so strahlend an! Da bekommt man sofort gute Laune und vergisst seine Sorgen. Das finde ich so toll und wollte ich dir gerne einfach mal sagen!

Ein Kollege, dem ich einfach nur einen Guten Morgen gewünscht habe.

Stay The Night vs. Clarity

Eigentlich bin ich ja eher für die sanften Töne zu haben, aber manchmal muss es einfach wilder sein. Dann ist Stay The Night eins meiner Lieblingslieder. Überhaupt ist Zedd ein toller Künstler, der eben nicht nur DJ, sondern tatsächlich auch Musiker ist und ich finde das hört man.

Außerdem würde ich mir manchmal diese Leichtigkeit wünschen.

Aber was mir viel eher entspricht, ist eher das:

Vielleicht brauche ich deswegen das andere als Gegenpol, und wenn es nur in der Musik ist.

Projekt 52 (48)

Hallo ihr Lieben,

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Und wer sich jetzt fragt, wieso Selfie, da sieht man ja gar nichts von der Trulla – doch! Ich liege da in dem Haufen roter Decke. Wenn man genau hinguckt, sieht man oben ein bisschen Haar rausgucken. Aber mein kleiner Bodyguard ist jawohl mega süß. Das ist der Hund meines Bruders, der vorher auch schon  mal mit auf die Hängematte gesprungen ist, aber sie mochte das Schaukeln nicht so. Daher ist die kleine Principessa (so nennen wir sie, was meinen Bruder nicht immer begeistert) eben daneben sitzen geblieben.

Ich bin diese Woche so unheimlich müde. Ich könnte nur schlafen und fühle mich durchgehend erschöpft. Mein Emotionstief am Dienstag hat natürlich dazu beigetragen, aber trotzdem…. ziemlich heftig. Und meine ganzen Zweifel an mir, an meiner Arbeit, an meinen Prioritäten….. Das ist schon auch anstrengend. Letzte Nacht habe ich mehr als 12 Stunden geschlafen und heute habe ich endlich ein Gefühl von halbwegs ausgeschlafen. Jetzt gleich geht es erstmal zum Yoga und vielleicht schaffe ich es dann ja, mal ein bisschen in der Wohnung zu machen. Hier sieht es aus wie ein Schlachtfeld, weil ich zum putzen immer zu müde war.

Vielleicht melde ich mich nachher noch mal, jetzt muss ich mich beeilen, weil ich mich noch umziehen und waschen muss.

Schmutzige und faule Grüße an euch und einen schönen Sonntag!

Freitagsfüller

Thank god it’s friday!!! Zeit für Barbaras Freitagsfüller.

  1. Nach welchen Kriterien ____________. Dazu fällt mir wirklich nichts ein. Ich hinterfrage meine selbst gewählten Kriterien doch auch immer wieder oder halte mich dann doch nicht dran 

  2. Schon August und ich habe immer noch eine Umzugskiste mit Papierkram, die ich einfach nicht auspacken möchte.

  3.  In meinem Bett sind immer Katzenhaare. Ja, bei mir dürfen die Katzen ins Bett und das nutzen sie auch ausgiebig.

  4.  Yoga hat sich gestern wieder mal richtig gelohnt. Wir haben einen Flow zu einem italienischen Lied gemacht. Ich liebe das so. Hat  dann ja schon fast etwas von Tanzen. Ich war so glücklich gestern Abend. Der Muskelkater dämpft das Glück nur ein bisschen. 

  5.  Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren, steigere ich mich oft so in das Negative hinein, dass ich nur noch das sehen kann. Selbst wenn das Positive eigentlich überwiegt. Aber es wird immer seltener und ich fange mich schneller wieder. Also hoffe ich, dass ich wieder auf einem ganz guten Weg bin.

  6.   Nächste Woche gehe ich mit zwei Freundinnen in ein Sushi-Restaurant, wo man übers Tablett bestellt. Ziemlich witzig, aber vor allem (!) lecker! Ich freue mich jetzt schon.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf selbstgekochtes Kürbis-Curry, morgen habe ich geplant, ein bisschen im Haushalt zu machen und vor allem auszuschlafen(!) und Sonntag möchte ich zum Yoga.

Schönes Wochenende!

Jammer-Montag verschoben auf Dienstag

Heute ist ein Nachdenk-Tag. Das ist wirklich anstrengend und setzt mir zu. Ich bin gerade kurz vorm Weinen.

Es verletzt mich, wie oft ich mir selbst im Weg stehe. Gerade in Beziehungen zu anderen Menschen. Ich bleibe immer unverbindlich. Ja klar, wir können gerne mal trinken gehen! Du musst mich unbedingt mal besuchen kommen. Wenn es ein bisschen ruhiger wird, gehen wir zusammen feiern, esse, ins Kino. Wann hast du denn mal Zeit? Ach, eigentlich immer… Aber ich bleibe unkonkret, ich frage nicht nach und lasse mich bitten, mich wirklich festzulegen, um zu- oder abzusagen. Das ganze Theater veranstalte ich nicht, weil ich abwarte, ob sich noch etwas besseres bietet, sondern weil es mir immer noch schwer fällt zu glauben, dass andere Menschen tatsächlich etwas mit mir unternehmen wollen. Und dass ich sie nur enttäusche, wenn sie mich näher kennenlernen. Denn das bin ich: Eine Enttäuschung. Unzulänglich. Für mich selbst schwer zu ertragen. Wie sollten es andere können?