Freitagsfüller

  1.  Wie kann ich besser mit Fehlern umgehen? Auf der Arbeit wurde ich auf einen Fehler aufmerksam gemacht, den ich verursacht habe, indem ich einfach nicht aufmerksam genug war und nicht ausreichend mitgedacht habe. Ich wurde ganz sachlich und ruhig darauf hingewiesen, es wurden Verbesserungsvorschläge für die Zukunft gemacht und es wurde noch gesagt, dass ich mir da jetzt keinen Stress machen soll. Also eigentlich genau so, wie es in einem Leitfaden für Führungskräfte stehen könnte. Ich gehöre ganz und gar nicht zu den Leuten, die andere verantwortlich machen oder die Umstände. Nein, ich hab es verbockt. Und obwohl das Gespräch so angemessen war, ich würde schon sagen, es war gut, saß ich danach im Büro mit Tränen in den Augen. Weil mir überhaupt ein Fehler passiert ist, ein Fehler der eben über kleine Unaufmerksamkeiten hinaus geht. Und das ärgert mich fürchterlich. Gleichzeitig finde ich es schlimm, dass es mich so trifft. Ich will niemand sein, den man nicht (berechtigterweise) kritisieren darf, weil diejenige zu empfindlich ist. Ich weiß es jetzt, lerne dazu und mache es zukünftig besser. Warum reicht mir das nicht? Warum muss ich  mich selbst so schlecht machen, so an mir zweifeln? Gut, dass es Leute gibt, bei denen ich mich mittlerweile traue so mitzuteilen. So war ich wenigstens nicht alleine damit. Außerdem wollte ich  mich nie wieder auf dem Klo verstecken um zu heulen. Nicht wegen der Arbeit!

  2.  Es ist toll, was Blumen machen. Ich finde sie werten jeden Ort auf, ganz egal, wo sie sind. Ich habe heute erst noch einen Gummibaum vor dem Mülleimer gerettet.

  3.  Meine Haare mag ich mittlerweile richtig gerne! Sie führen ihr Eigenleben und wellen sich, wie sie wollen und je nach Wetter. Aber ich finde das super!

  4.  Ich erwarte immer so übermäßig viel von mir und es klappt nicht so gut, das runter zu fahren. Aber es wird besser. Bestimmt. Vielleicht stelle ich  mich auch selbst immer zu schlecht dar. Meine Fehler berichte ich sofort, wo andere sie verheimlichen, weil Fehler eben menschlich sind und passieren können, aber eigentlich keinen schlechten Menschen aus jemandem machen. 

  5.  Meine liebsten Früchte sind jetzt Beeren. Beerenzeit ist immer toll, egal ob Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Stachelbeeren. Ich mag sie eigentlich alle.

  6.  Yoga was war das nochmal ? Schon seit über zwei Monaten ist „mein“Studio geschlossen. Am Sonntag probiere ich ein neues aus bzw. ein Art Fitnessstudio, das auch Yogakurse anbietet. Bei einem Lehrer, vor dem ich mich bisher gedrückt habe, weil er mir unsympathisch erscheint. Das wird also eine Herausforderung, aber ich bin gespannt. 

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine zweite schamanische Reise, morgen habe ich geplant, ein bisschen Papierkram zu erledigen und Sonntag möchte ich zum Yoga. Nachmittags möchte mein Bruder mit mir sprechen. Ich bin gespannt!

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7 Kommentare zu „Freitagsfüller

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  1. Schnuffelchen, zu Deinem ersten Punkt: ganz einfach Du bist ein Mensch. Menschen sind so. Wir machen uns Gedanken, interpretieren unterbewusst, obwohl wir rational genau wissen, was Sache ist. Das ist so ein Kopfding. Wenn man sich selbst dann auch noch eher kritisch sieht, kommt man da ganz schnell in eine Gedankenfalle. Ist nicht schlimm. Gibt einfache Übungen sich da wieder zu erden, falls Du Interesse hast.

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  2. Zu 1. Ich kann sehr gut verstehen, wie es dir geht. Ich habe am Mittwoch in einem meiner beiden Jobs auch einen sehr blöden Fehler gemacht und fühle mich noch heute furchtbar. Vor allem, weil die Kritik meines (auch noch Lieblings-)Kollegens relativ harsch war. Ich fühle mich so unfähig. 😦

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    1. Harsch durch die Wortwahl oder die Art wie Du kritisiert wurdest? Ich finde, Kritik muss auch so dargebracht werden, dass sie respektvoll ist. Gerade unter Kollegen. Fehler gehören zum Leben dazu, im Grunde genommen kein Grund, sich unfähig zu fühlen. Kritik, die unangemessen vorgebracht wird und damit verletzt, ist keine Kritik, finde ich.

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      1. Beides eigentlich.
        Selbst wenn die Kritik besser rübergebracht worden wäre, hätte sie mich trotzdem belastet, da ich auch sehr selbstkritisch bin und mir selbst kaum Fehler erlaube.
        Fehler sind menschlich, das stimmt. Ich müsste an mir arbeiten, dass sie mich nicht so mitnehmen.
        Oh, diese richtig verletztende Kritik, die keine mehr war, erlebte ich im Studium durch einen Kommilitonen. Eine Rede von mir sollte von anderen Seminarteilnehmern (anonym) bewertet werden und die Person zerriss mich völlig. Das war auf jeden Fall keine Kritik mehr, sondern persönlich.
        Ich vermute, dass die Person männlich war (Schrift und Ton) und hatte zwei in Verdacht. Zum Glüc, war das am Ende des Semesters.

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