Projekt 52 (49) und 12 Monate (7)

Da ich heute etwas länger geschlafen habe und dann nur unterwegs verbinde ich heute einfach mal beide Aktionen.

Projekt 52:

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Und 12 Monate:

An jedem letzten Sonntag im Monat gewähre ich euch einen Blick in mein Wohnzimmer. Alle bisherigen Beiträge findet ihr hier.

Herr Zeilenende hat das Projekt ins Leben gerufen, an dem sich viele Leute beteiligen und jeweils einen Gegenstand, Landschaft, Körperteile oder was auch immer über ein Jahr zu dokumentieren.

Heute seht ihr mich in meinen neuen Kissen! Yippie! Und das tollste daran ist, dass die Blumenkissen von meiner Mama genäht wurden. Sie waren eigentlich mal ein Tischläufer, den ich von meinen Arbeitskolleginnen um Geburtstag geschenkt bekommen habe. (Sie hatten mir eine schöne rosa Sammlung zusammengestellt.) Und schon ist ein Farbtupfer da, der aber super ins Gesamtbild passt.

Bilder habe ich immer noch nicht. Ich glaube, das wird auch eine Never-Ending-Story, fürchte ich.

Diese Woche war ganz schön anstrengend. Gar nicht mal, weil ich so viel zu tun hatte, oder weil die Arbeit so anstrengend war, sondern weil mental viel passiert. Viele neue Einsichten, neue Erkenntnisse oder einfach nur durchlebte, emotionale Anstrengungen. Die Situation mit meinem Yogalehrer, der mich heute gelobt hat, dass der Ashtanga-Teil schon viel kraftvoller aussah, als beim letzten Mal. Da hab ich mich ganz schön gefreut, und ich merke auch, dass ich wieder Muskeln bekomme. Gut, im Moment heißt das vor allem, dass meine monströsen Oberarme noch dicker werden. Aber sie bestehen zumindest nicht mehr nur aus Pudding. Ich habe mit meiner Arbeitskollegin (meine Büro-Mutti) gesprochen und ihr von meinem Fehler erzählt, weil er mich immer noch beschäftigt, weil ich angespannt im Büro sitzen und unheimliche Angst davor habe, den nächsten Fehler zu machen. Einmal ausgesprochen, war es direkt viel besser. Und das ist auch die Erkenntniss, zu der sie mir geholfen hat. „Wenn du weißt, dass reden hilft, dann sprich doch früher!“ Stimmt. Warum meine ich immer noch, dass ich alles alleine durchstehen muss? Ich habe mit Freunden über meinen Zwiespalt zwischen „Ich will meine Ruhe und allein sein!“ und „Ich will Freunde haben und Freundschaften pflegen!“ gesprochen und gemerkt, das größte Drama veranstalte ich selbst. Ich habe ganz tolle Menschen um mich, an denen ich aber immer wieder zweifle. Der Spruch „Du kannst andere nur mögen, wenn du dich selbst magst!“ stimmt irgendwie doch. Mit meinem Bruder ist es nach wie vor schwierig und es bricht mir das Herz. Dazu beschäftige ich mich mit meiner Ernährung  und muss dabei auch nicht so schönen Dingen ins Auge blicken. Mein Essverhalten ist eben doch irgendwie gestört. Aber alle sehen nur „Sie nimmt ab, sie macht es richtig.“ Komisch eigentlich. Natürlich habe ich  mich unfassbar gefreut, dass ich darauf angesprochen wurde, wie viel ich jetzt abgenommen habe. Aber deswegen mache ich noch lange nichts richtig. Aber mal sehen, wie das weiter geht. Ein Freund, mit dem ich mich vor Monaten gestritten habe und von dem ich seit dem nichts mehr gehört habe, hat sich wieder gemeldet. Ich bin ja bei sowas immer ziemlich resolut bzw. ich weiß gar nicht…. Vielleicht ist es auch nur Feigheit und Unfähigkeit zu verzeihen, weswegen ich Leute „so leicht“ aus meinem Leben verbanne. Und am Dienstag ist meine letzte Therapiestunde. Ich fühle mich noch gar nicht fertig.

Also einiges los bei mir. Und ich lasse euch an ganz schön viel teilhaben. Ob das immer so gut ist, weiß ich nicht. Aber andererseits bin ich sehr dankbar für so viel Hilfe, die ich hier bekomme.

Und nur der Vollständigkeit halber zeige ich euch noch, wie mein Wohnzimmer bisher aussah:

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Juli

Juni

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Mai

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April

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Wer sonst noch mitmacht, findet ihr bei Zeilenende. (Entschuldigt, aber ich bin im Moment einfach zu faul zu verlinken. Vielleicht klaue ich aber auch einfach bei ihm, wenn er sich die Mühe macht.)

365tageimleben erlebt ihr kleines grünes Wunder

Agnes dokumentiert die Baustelle der Groth-Gruppe am Berliner Mauerpark

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

babelpapa baut einen Balkon

Chris zeigt den Baum vor seinem Fenster

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

lunarterminiert beobachtet ihren Schreibtisch

Meermond zeigt ihre Füße her

Mein Name sei MAMA nimmt uns mit unter den alten Kirschbaum

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

Neues vom Schreibtisch zeigt den Park rund um die Reste des Garnisons-/Katharinenfriedhofs in Braunschweig

Petra Elsner zeigt die Bleiche am Döllnfließ

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

Susanne Haun zeigt ihr Atelier

tallyshome zeigt ihr Wohnzimmer-Sofa

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten

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