Möbel kommen! Juchu

Ich habe gerade einen Anruf bekommen. Nächste Woche Freitag kommen meine Wohnzimmermöbel! Ich freue mich so riesig!!!

Es geht voran.

Und ich habe mir gestern ganz spontan eine rosenholz-farbenen Teppich gekauft. Das Leben ist zu kurz, um auf Mädchenfarben zu verzichten. Jetzt brauche ich noch farblich passende Kissen, die dann auf das Sofa kommen, das ja noch geliefert wird.

Das wird toll. 🙂

Embrace – Du bist schön!

Taryn Brumfitt war Body Builder und nahm an Wettbewerben teil. Immer auf der Jagd nach dem perfekten Körper. Als die Fotografin drei Kinder bekam, war sie sehr unglücklich mit ihrem Körper und wollte sich sogar operieren lassen.  Aber zwischen all den Gedanken, wie sehr sie ihren Körper verabscheute, kam ihr auch eine Frage in den Kopf: Wie soll ich meine Tochter dazu ermutigen, ihren Körper zu akzeptieren und zu lieben, wenn ich mit meinem chirurgisch optimierten Körper vor ihr stehe? Wie scheinheilig wäre das? Und was für eine Mutter wäre ich?

Sie sagte die Operationstermine ab und wollte von nun an lernen mit dem Körper, den sie nunmal hat, glücklich zu werden.

Sie postete vor vier Jahren ein Bild, das ihre körperliche Veränderung zeigt und über 100 Mio. Mal angesehen wurde. .

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fbodyimagemovement%2Fposts%2F1141414379319569%3A0&width=500

Aber sie geht mit ihrem Body Image Movement jetzt einen Schritt weiter. Für einen Trailer zu ihrem Film forderte Taryn 100 Frauen auf, ihren Körper mit nur einem Wort zu beschreiben. Wabbelig, plump, unperfekt, abstoßend, so die häufigsten Antworten. Diese falsche und übertrieben kritische Haltung zum eigenen Körper will Taryn mit ihrer Aktion bekämpfen. „Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens immer wieder. Warum müssen Frauen einen ständigen Kampf dagegen führen, anstatt diese Veränderungen anzunehmen?“ Nora Tschirner unterstützt die Doku „Embrace“ als Ausführende Produzentin und Mitwirkende. Der Film läuft einmalig am 11. Mai 2017 in ca. 200 Kinos, am Tag nach den Vorführungen lädt Tschirner zu einer Facebook-Live-Diskussion zum Thema.

Ich hoffe so sehr, dass der Film irgendwo in der Nähe läuft und ich dann sehen kann.

Hier der Trailer dazu:

 

Das ist ja auch mein Thema und ich glaube, das Schönheit mehr ist, als nur der reine Körper. Und auch, dass man es sich zu leicht macht, wenn man alles nur auf Disziplin schiebt. Deswegen bin ich sehr gespannt, welchen Input der Film bietet.

Aloha

Von einer meiner Lieblingsbloggerinnen wortgeflumselkritzelkram kam der Vorschlag, meine Kategorie zu mehr Leichtigkeit schlicht und einfach „Weg damit“ zu nennen.

Hier also der erste Beitrag dazu. Auch wenn es ursprünglich mal „Fasten“ hieß, soll es vorerst nicht ums abnehmen gehen. Ich zweifle auch gerade, ob das so klappen wird. Ich verarbeite einfach zu viel mit Essen und bin gerade gerne voll.

Nein, ich setze gerade meine Antidepressiva ab. An Ostern habe ich angefangen nur noch jeden zweiten Tag was einzunehmen. So singt der Spiegel langsam ab. Und entweder nehme ich nächste Woche einfach zwischendurch mal eine Tablette oder ich lasse sie direkt weg. Laut meinem Arzt, kann ich sie nach zwei Wochen ganz absetzen, aber ein bisschen mulmig ist mir schon noch.

Aber ich habe ja noch eine kleine Tablettenreserve und wenn ich das Gefühl habe, dass ich gar nicht klar komme, kann ich ja immer noch mit dem Arzt sprechen und wieder anfangen.

Es ist einfach die Angst abzudriften, mich zu verlieren, der Depri-Uschi wieder mehr Freiraum zu geben…. Aber wenn ich ehrlich bin – auch wenn ich allabendlich weinen möchte, ich tu es nicht. Ich kriege mein Leben immer mehr und besser auf die Reihe, ich bin netter mit mir, ich bin viel gelassener, ich gehe viel mehr danach, was ICH für micih möchte und ich entscheide, wen ich in meinem Leben haben will, anstatt dankbar für jeden zu sein, der sich mit mir abgibt. Natürlich kann es besser sein und stabiler, aber ich bin auf einem ganz guten Weg, glaube ich.

Hula Dance

Außerdem war ich heute beim Hula-Dance. Das schöne ist, es geht nicht darum sich selbst zu präsentieren, sondern eine Geschichte zu erzählen. Meine Geschichte hieß wohl „ich weiß nicht, was ich hier mache und warum  meine Füße eine andere Sprache als die Hände sprechen“, aber Spaß gemacht hat es trotzdem. Die Hüften sind auch ein bisschen steif, aber ich glaube, das kommt alles mit der Zeit.

Das größte Problem war für mich aber der Raum an sich. Da waren überall Spiegel. Und anstatt darauf zu achten, dass die Hüfte schön mitschwingt, der Oberkörper eine Linie hält oder die Hände schön sind, musste ich mich immer anstarren, fassungslos, wie rasant ich in den letzten Monaten zugenommen habe. Das stimmt zwar und das ist auch schlimm, aber ich würde es gerne annehmen können (wenn schon nicht akzeptieren), um es jetzt angehen zu können. Denn nur bemitleiden und über den Zustand weinen bringt nichts und eigentlich bin ich so auch gar nicht. Abgelenkt hat mich die Kursleiterin. Sie ist so herzlich, so warm. Und das ist für mich unheimlich wichtig. Ich bezahle niemandem mehr fürs Arschloch sein. Das habe ich bei einem Yogaworkshop gelernt. Und diese Frau, hat mich angestrahlt und mir eine Blumenkette geschenkt. „Die würde ich dir gerne geben.“ Das hat mich so gefreut.

Ich glaube, Hula Dance mache ich jetzt öfters, denn es ist so wunderschön. Denn ich möchte mich wieder in meinem Körper wohlfühlen und akzeptieren, dass er mein Zuhause ist. Und ich glaube, dass das wirklich helfen kann.

Mahalo nui loa

Ohne Pflanzen – ohne mich

 

Ich glaube, ich habe jetzt schon oft gesagt, dass meine Wohnzimmermöbel leider immer noch nicht da sind. Das ist unheimlich ungemütlich, aber leider nicht zu ändern. Letzte Woche, habe ich nachgehört. „Machen Sie sich keine Sorgen, wir rechnen jeden Tag mit der Lieferung. Und wir sind 30 Kollegen, es wird sich nach Lieferung ganz schnell jemand melden.“ Sehr nett, aber ich mache mir keine Sorgen. Ich möchte einfach Möbel haben. (Habe ich schon mal erwähnt, dass ich nicht geduldig bin?) Na ja, warte wir es ab. Jedenfalls denke ich jetzt wieder öfter an die Vorteile des Schwedenhauses. Da war ich gestern und habe mir schon mal eine Essgruppen ausgesucht. Ob ich vier oder sechs Plätze nehme, liegt aber daran wie das Zimmer mit dem Rest der Möbel aussieht. Und die sind ja noch nicht da.
Was aber fast noch schlimmer ist als keine Möbel, sind keine Pflanzen. Ich brauche das Grün, das Leben. Ralph Waldo Emerson sagte einst

Blumen sind das Lächeln der Erde 

und deswegen habe ich gestern schon zugeschlagen und heute hat mir meine Schwester noch einen Gummibaum geschenkt. Ich liebe Gummibäume und freue mich über noch mehr Leben. 

Projekt 52 (31)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Am Freitag wurde meine neue Küche eingebaut und ich bin ganz begeistert. Das ist meine erste freigeplante Küche und so ist jede Ecke optimal ausgenutzt. Ein riesiger Schritt voran, der mich sehr freut.

Jetzt warten wir aufs Wohnzimmer und dann ist zumindest das Thema Möbel fast durch.

In dieser Woche ist meine Stimmung irgendwie seltsam. Nicht richtig schlecht, aber ich fühle mich wie kurz vorm weinen. Vielleicht auch, weil ich sooo viel machen möchte, aber mir mal wieder Kraft und Elan fehlt. Und dann kommt die Angst, dass ich es nicht schaffe wieder fitter zu werden und abzunehmen. Eins nach dem anderen und Geduld mit sich selbst ist nicht unbedingt meine Stärke.

Und ich grüble viel. Vor einem Jahr habe ich meinen Ausstand gefeiert und mich so unheimlich auf Veränderungen und vorwärts kommen gefreut. Und dann habe ich ganz viele Schritte zurück gemacht und überstürzte Schritte bereut. Aber das muss ja nicht immer schlecht sein. Veränderu.g verläuft (leider) nicht linear und erzwingen lässt sich nichts. Und so freue ich mich, dass das Haar immer länger wird. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass Änderungen Zeit und Pflege brauchen.
Die liebe Anna sagt, ich soll jedem Tag etwas schönes machen. Also fahre ich in eine Gärtnerei. Ich habe zwar gar keinen Balkon mehr, aber ich liebe Pflanzen einfach.

Macht auch ihr was schönes und genießt den Sonntag.

 

Freitagsfüller #1

Also für mich ist es Nummer 1. Barbara von scrap impulse ist schon viel weiter.

Und auch bei Mia sehe ich regelmäßig die Freitagsfüller und da ich gerade Freitags oft unkreativ bin, mache ich doch direkt mal mit. Außerdem ist es neue Inspiration und danach suche ich gerade vermehrt.

(Die Links sind schon ein bisschen älter, weil ich schon mal mitmachen wollte und es dann aber irgendwie doch nicht geschafft habe.)

  1. Ich lese im Moment leider viel zu wenig. Aber den gemütlichen Lesesessel habe ich schon mal. Aber ich muss auch zugeben, dass ich momentan leider den dummen, kleinen Spielen erlegen bin, die die App-Welt so bietet. (Dumm, weil man eigentlich nichts tun muss, außer irgendwas anzuklicken. Keine Strategie oder ähnlich anspruchsvolles. Schon während ich das schreibe, schäme ich mich dafür.)

  2.  Ich halte Resteverwertung für sinnvoll und wichtig, bin aber selbst nicht sooo gut darin, wenn es um Lebensmittel geht. Bei anderen Dingen, wird nichts weggeworfen, was noch nutzbar ist. 

  3. Am Montag ist meine Arbeitskollegin aus dem Urlaub zurück und ich freue mich darauf mit ihr zu Quatschen und ihre Energie um mich zu haben.

  4.  Jetzt ein Wellnesswochenende! Das wäre ein Traum.

  5.  Im übrigen bekomme ich heute meine niegelnagelneue Küche. Sie wird gerade eingebaut und ich freue mich riesig!

  6. Menschen, die authentisch sind und ihre Gefühle zeigen können, sind besonders für mich.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine neue Küche und wenn ich mit dem Einräumen gut voran komme, auf einen schönen Reiki- und Mantraabend, morgen habe ich geplant, und Sonntag möchte ich zum YOGA und danach was backen.

Danke, Barbara 🙂