Das war es jetzt wirklich 

Aber du bist nicht alleine!

Gestern war meine letzte Yogastunde.

Eigentlich wollte ich nach Mittwoch nicht mehr hin und dann war ich Donnerstag doch und Freitag auch noch. Ich konnte das nicht einfach verstreichen lassen…

Wir haben alle geweint. Unglaublich wie sehr das alle von uns bewegt. Ein Stimmchen in mir sagt, was soll nun aus mir werden? Ich schaffe es nicht alleine.

Das habe ich auch zu Anke gesagt. 
Ich weiß wirklich nicht, wie das alles werden soll. Aber die Ausbildung werde ich wirklich machen. Erstmal für mich und dann sehen wir weiter. Und vorher mache ich meinen ersten Reiki-Grad. Da ist der Termin schon vereinbart.

Mein Herz ist schwer im Moment 

Aus der Reihe aufbauenden Worte

Daanke 🙂 und du glaubst gar nicht, wie oft ich dabei jemanden wie dich an meiner Seite gebraucht hätte. Alleine streiten macht nur halb so viel Spaß! (Manches ändert sich halt nie… 😂)

 

Eine Facebook-Freundin, die ich während meiner zweiten Ausbildung kennengelernt habe. Mittlerweile macht sie ihre zweite Ausbildung in einem ganz anderem Bereich und ich habe ihr zum Bestehen der Prüfung gratuliert und ich dazu geschrieben, dass ich es super finde, dass sie ihr Ding macht!

Während unserer gemeinsamen Berufsschulzeit haben gerade wir beide und bei unserem Lehrer in Rechungswesen ziemlich unbeliebt gemacht. Scheinbar kannte er das nicht, dass jemand tatsächlich etwas lernen möchte und dazu auch Hintergrundwissen braucht, bis wir es verstehen. Und er war eher der Typ, der einem die Lösung zur aktuellen Aufgabe gibt und denkt, damit hätte er die Frage ausreichend beantwortet. Wir wollten aber immer auch Hintergründe und Grundsätze wissen und verstehen. Wir haben es sogar geschafft, dass er die Klasse verlies, um „etwas wichtiges zu klären“, anstatt sich weiter unseren Fragen zu stellen. Irgendwann war er uns eine negative Grundeinstellung vor, und dass wir falsch wären, wenn wir erwarten würden, dass man uns bis ins kleinste Detail alles erklärt haben möchte. Na ja, das sahen wir eben anders.

Aus der Reihe „aufbauende Worte“

Okay, noch ist es keine Reihe, aber es soll eine werden. Und so habe ich dann irgendwann hoffentlich eine schöne Sammlung an der ich mich festhalten kann, wenn ich wieder in den Fängen der Depri-Uschi stecke. Dabei soll es nicht um allgemeine Sprüche und Zitate gehen, sondern konkret um Aussagen, die mir persönlich gesagt, geschrieben oder was auch immer wurden.

„Das sieht man aber nicht. Okay, wenn ich jetzt genau gucke, sehe ich es schon, aber du siehst so frisch und gut aus, da ist das doch ganz egal! Hauptsache du fühlst dich wohl, und du strahlst so.“
Meine Lieblings(ex)azubine, auf meine Aussage, ich hätte so zugenommen. Sie hat mich auch in meiner Abnehmphase mit ihrem gesunden Lebensstil inspiriert und motiviert.

 

„Warum hast du eigentlich so viel Schminke? Du siehst doch hübsch aus!“
Mein Schwesterherz

 

Heute ist übrigens mein Arbeitszeugnis gekommen. Ich hatte ja wirklich Sorge, dass das nicht gut wird, aber so schlimm ist es gar nicht. Ganz im Gegenteil, es ist sogar gut. Es hat also nicht jeder nötig im Zeugnis nochmal nachzutreten. Aber trotzdem weiß ich, dass ich keine besonders gute Arbeit abgeliefert habe.

Jetzt läuft es wesentlich besser. Ich lache viel mehr und bin einfach ich – manchmal auch laut. Und vor ein paar Wochen hatte ich noch Angst zu laut zu atmen. Es ist so ein Unterschied und tut richtig gut.