Projekt 52 (36)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Irgendwann habe ich euch mal gezeigt, wie ich aussehe, wenn ich morgens aufstehe. Und so sehe ich aus, wenn ich ins Bett gehe, aber nicht schlafen kann. Während ich das schreibe ist es 2:31 Uhr und ich kann einfach nicht schlafen. Vermutlich weil die letzten Tage einfach zu emotional waren. Aber ich muss relativ früh aufstehen, denn ich bin verabredet, und wir gehen auf eine Tortenmesse. Bei über 30 Grad! Super Plan. Aber es hilft ja nichts. Nächstes Jahr bin ich auf zwei Hochzeiten und ich bin ja froh, dass ich in die Planung einbezogen werde. Ich glaube, darauf darf man sich etwas einbilden, zumindest würde ich nicht jeden um Rat bitten oder überhaupt mit einbeziehen, wenn es um etwas so Persönliches wie eine Hochzeit geht. Und ich bin auch stolz auf mich. Denn es gab Zeiten, da ist es mir sehr schwer gefallen, mich für Menschen zu freuen, die das erreicht oder bekommen habe, was ich auch gerne hätte. Neid bedeutet im Grunde, dass man es dem anderen nicht gönnt, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob es tatsächlich Neid war, oder (und das halte ich für wahrscheinlicher) einfach großes Selbstmitleid. Gut, die Depression spielt auch rein. „Sie ist nach zwei Wochen in einer neuen Beziehung, und du lernst in drei Jahren niemanden kennen!“ So ungefähr habe ich immer wieder gedacht. Und da kann man ja nicht davon sprechen, dass man sich für jemanden freut. Und jetzt bei den Verlobungsnachrichten, habe ich gespürt, dass ich  mich wirklich aufrichtig freuen kann. Die Stimme, die fragt, was mit mir ist, versucht zwar sich zu melden, aber ich kann entscheiden, ob ich ihr zuhören will und vor alle, ob ich ihr glaube. Denn ich will gerade gar keine Beziehung, Ich möchte gerade niemanden, der fragt, wann ich wo bin und warum. Ich will mich mit niemandem absprechen müssen, will keine Rücksicht nehmen und vor allem, bin ich gerade so mit mir selbst beschäftigt und ich will gerade niemanden so nah an mich heran lassen. Ich kann das gerade schon mit Freunden nicht gut. Im Moment wäre ich viel lieber in meinem Kokon, kläre ein paar Dinge für mich und dann kann ich wieder rauskommen.

Hauptsache die Hochzeiten kollidieren nicht mit meinen Yogalehrer-Plänen. Aber das wird auch noch eine Nummer. Mittlerweile sind wir 5 Leute. Am Anfang waren wir zwei, die das zusammen machen wollten. Und jetzt würde ich es am liebsten wieder alleine machen. Wie soll man denn 5 Leute unter einen Hut bekommen?! Jeder hat andere Vorstellungen, jeder möchte andere Dinge, jeder bevorzugt andere Zeiträume… und ich weiß, wenn so viele Leute da sind, die das mit mir zusammen mache, dann lasse ich mich nicht mehr auf Fremde ein und damit würde ich bestimmt einiges verpassen.

Im Moment steht bei vielen ein Fernstudium hoch im Kurs, weil das unschlagbar günstig ist. Aber ich weiß nicht…. Natürlich gibt es auch einige Präsenztage, aber den Großteil macht man eben selbst. Ich weiß auch nicht… vielleicht muss ich einfach abwarten und auf mein Gefühl hören und dann sehen wir weiter.

Ich unternehme mal einen weiteren Einschlafversuch.

Gute Nacht und schönen Sonntag.

Projekt 52 (35)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

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Heute hab ich ein bisschen getrickst. Im Profil sieht man nicht, wie müde ich aussehe und mit dem schicken Filter drüber fällt nicht auf, wie blass ich bin. Ich finde es ziemlich erschreckend, dass ich jede Woche erledigter aussehe. Aber noch drei Wochen und dann habe ich hoffentlich Urlaub. Vorher geht nicht, weil ich ja diese megawichtige Ausschreibung am Hals habe. Das wird noch ordentliches Chaos geben. Ich habe das Gefühl, da ist einmal pro Woche Tabula Rasa angesagt und dann diskutiert man wieder über die gleichen Dinge, die man schon vermeintlich zu Genüge diskutiert hat.

Eigentlich wollte ich beim Schweden noch einen Esstisch mir Stühlen, Lampen (in den meisten Räumen hängen nur Glühbirnen an der Decke), Bilderrahmen, Rotweingläser, ein paar Regale und anderen Kleinkram holen. Aber das stresst mich… Im Moment stresst mich alles zusätzlich nur noch.

Das ist echt nicht schön und nervt mich selbst schon. Auf Freunde habe ich auch keine wirkliche Lust. Ich will einfach mal raus. Puuuh. Kein so schöner Zustand. Manchmal frage ich mich, ob das jetzt auch Auswirkungen vom Absetzen der Antidepressiva sind. Aber ich glaube, mit so viel Theater hätten viele Menschen zu kämpfen.

Aber ich habe mit beschlossen zusammen mit einem meiner Yogahasen eine Ausbildung zum Yogalehrer zu machen. Eigentlich war ich schon auf dem Stand, dass ich es lasse, weil ich diese ganze Industrie nicht unterstützen will. Es gibt jetzt schon mehr Yogalehrer als Schüler, wer braucht denn bitte noch mehr? Wisst ihr was diese Ausbildung kostet? Und ich habe während der Weiterbildung zum Betriebswirt schon so gelitten, weil ich alles unter einen Hut bekommen musste und super Ergebnisse wollte. Dazu kommt noch, dass dieser Yogahype auch seltsame Blüten treibt. Auf Facebook wurde mir letztens SLIM-YOGA angeboten. SLIM-YOGA! Habt ihr sie eigentlich noch alle??? Natürlich freue ich mich, wenn mein Körper stärker wird und jetzt merke ich, wie sehr mein Körper es vermisst hat, auch mal gefordert zu werden. Aber Yoga nur darauf zu reduzieren? Das ist eine große Schande! Bilder auf Instagram usw. sind schon fast pornografisch und alle überschlagen sich mit Skorpionen und sonstige akrobatischen Asanas. Aber was ist mit dem Trost, den man in der Kindesposition findet? Was ist mit der Heimat, die der herabschauende Hund irgendwann bietet? Den kleinen Rückbeugen, die das Herz öffnen? Und noch viel mehr als das: Die Zeit, die man nur mit sich beschäftigt, ganz bei sich ist, wo die Gedanken mal zur Ruhe kommen… Was ist damit? Mit allem, was man über sich selbst lernt? Ich traue es mir noch nicht so richtig zu, aber ich wäre so stolz und es würde mich so freuen wenn ich auch nur einen kleinen Teil davon weitergeben könnte. Aber wie und wo muss noch reifen, deswegen haben wir erst das nächste Jahr angepeilt. Ich freue mich so…

Namaste

Projekt 52 (34)

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<p style="word-wrap: break-word; max-width: 100%; line-height: 1.6em; font-size: medium; margin-top: 16px; margin-bottom: 16px; color: #000000; width: auto !important; height: auto !important;"Nach dieser anstrengenden und emotionalen Woche bin ich ganz schön müde. Dass ich Freitag und Samstag erst in der Nacht nach Hause kam, macht es nicht besser. Aber um nichts in der Welt hätte ich den Abend mit meinen Lieblingskolleginnen oder den Abschlussabend im Yogastudio verpassen wollen.

Der Abend gestern war wundervoll und ich liebe meine Yogahasen einfach. So schöne, tiefsinnige Gespräche und gleichzeitig auch albern sein können. Ein Traum. Und irgendwie habe ich danach immer das Gefühl, dass da noch irgendetwas in mir steckt, was rauskommen will, aber noch nicht darf. Aber die liebevolle Atmosphäre erlaubt es mehr und mehr. Mal schauen, wie das noch weiter geht.

Ich bin noch nicht fertig mit mir, aber gerade weiß ich noch nicht, was der richtige Weg zum weiterkommen ist. Therapie? Yoga? Reiki? Mehr Verantwortung auf der Arbeit? Weniger Kontakt zur Familie? Einfach alles weiter laufen lassen? Ich fühle mich gerade ziemlich orientierungslos. Aber was ich sicher weiß – ich suche keinen Führer mehr. Ich will mich selbst zurecht finden, zwar gerne in Begleitung und vielleicht auch mit einem kleinen Schubs, aber auf keinen Fall mehr jemand, der einfach die Richtung vorgibt und dem ich folge. Die Zeiten sind vorbei.

Und jetzt liege ich im Garten und lese bis mir die Augen zufallen. Ich hoffe bei euch lacht die Sonne genauso.

Oder ihr tragt sie zumindest im Herzen.

Schönen Sonntag ihr Mäuse

Projekt 52 (33)

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Das Foto habe ich heute Nacht noch gemacht, als ich nach Hause gekommen bin. Denn auf den Fotos des Abends bin ich nie alleine. Die Hochzeit war toll. Obwohl sich die Gäste untereinander nicht so gut kannten bzw. nur gruppenweise, war die Stimmung sehr offen, herzlich und witzig. Ich habe eine Frau bewundert, die silberne Schuhe getragen hat. Das hat sie bemerkt und mir erzählt, dass sie 38 Paar Chucks besitzt – in Worten: achtunddreißig! Darunter durchsichtige und selbst designte. Ich war mehr als begeistert. Auch die Location war total süß und die Braut sagte vorher schon, dass eine der Kellnerinnen, meine Schwester sein könnte. Ich wusste sofort wen sie meint. Wir wurden auch bestens mit Lillet Wild Berry versorgt, so dass mein Köpfchen gerade noch ein wenig dröhnt. Aber ich habe auch gemerkt, wie sehr mir das Tanzen gefehlt hat. Ich war ja ewig nicht mehr feiern, weil ich mich in meinem Körper gerade nicht so wohl fühle, weil ich lieber pünktlich schlafen gehe und genau solche matschigen Sonntage mit schwerem Kopf nicht mag.

Aber nach Hause zu kommen und in fertiges Wohnzimmer zu blicken, hat mich auch mitten in der Nacht gefreut.

Ansonsten ist dies irgendwie eine Herzenswoche gewesen. Ich habe mit einer Yogahäsin geschrieben, die mir zwar grundsätzlich sympathisch ist, aber irgendwie auch immer ein bisschen komisch vorkam. Ich kann es nicht beschreiben, was genau es war, aber mein Gefühl hat mir immer gesagt, dass das eine Freu ist, die schwere Kämpfe hinter sich hat. Und aus einem einfachen Geschreibsel über die Schließung des Studios ist eine große Offenbarung geworden. Ich habe von meiner Depression erzählt und sie von ihrer Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit. Ich musste zwischendurch immer weinen, weil mich das ganz schön mitgenommen hat.
Und vor allem, hat es mir gezeigt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat. Wir sind manchmal so schnell damit, andere in Schubladen zu stecken und rein psychologisch und evolutionär macht das natürlich auch Sinn, aber damit tun wir anderen auch unrecht.

Gestern auf der Hochzeit war eine Frau, die ganz für sich getanzt hat. Sie trug einen gemusterten Rock, eine zu enge weiße Bluse, darüber einen Poncho, der zum Rock passte und eine gestreifte Strumpfhose, die überhaupt nicht zum Rest passte. Und sie tanzte eher ungewöhnlich, schon fast meditativ. Ich weiß genau, dass ich mich vor ein paar Jahren (auch mit den passenden Freunden) mich darüber lustig gemacht hätte. Vielleicht hätte sogar jemand ein Foto gemach, um später nochmal zu lachen. Aber jetzt habe ich sie gesehen und habe sie bewundert. Denn sie macht einfach! Sie schien so glücklich mit sich zu sein, so zufrieden in diesem Moment. Das ist toll! Und während ich mir Gedanken mache, ob wohl jemand zuguckt, ob ich mich komisch bewege, dass ich auch mal fitter war usw.. usf. und m ich diese Gedanken hemmen, hat diese Frau einfach gemacht. Ich hätte sie ausgelacht, dabei ist sie so viel weiter als ich.

Und ich bin so dankbar, dass ich jetzt viele Menschen um mich habe, die Menschen so annehmen, wie sie eben sind. Und bei mir muss noch ankommen, dass sie das auch mit mir machen. Und ich freue mich so riesig, dass ich Menschen habe, bei und mit denen ich meine Emotionen und Herzlichkeit einfach ausleben kann. Das ist bei meiner Familie leider nicht immer so einfach. Das hat natürlich alles seine Gründe, führt aber trotzdem dazu, dass ich mich oft wie ein Alien fühle.

Eine andere Yogahasin hat mich zu ihrem 30. Geburtstag eingeladen. Das ist so eine Sportskanone mit der ich im Grunde kaum etwas gemeinsam habe. Und doch mag ich sie sehr und freue mich auf den Geburtstag.

Den Brautstrauß habe ich übrigens nicht gefangen. Aber ich glaube, das wäre auch ein bisschen unfair, wenn niemand vor mir heiratet. Das kann ja noch ewig dauern. So sehr ich mir manchmal jemanden an meiner Seite wünsche, bin ich nicht offen dafür  mich dem zu stellen. Diesem Kennenlernen, Arbeit reinstecken, sich auch mehr mit sich selbst und seinen Bedürfnissen beschäftigen, wirklich auf jemanden einlassen, jemandem Zeit „opfern“ und vielleicht wieder auf die Nase fallen, wieder auffallen, nicht persönlich nehmen, weitermachen, neue Chancen geben und nutzen…. Ich habe immer gedacht, wenn man nur den Richtigen trifft, dann wäre alles ganz einfach. Aber mittlerweile glaube ich, dass es gerade dann wenn es der richtige sein soll, schwierig sein muss. Alles was einfach war, war nicht das Wahre. Meistens weil ich mich selbst vergessen habe. Der Wunsch nach einer Beziehung war einfach zu groß.
Und jetzt fürchte ich, dass das für mich nicht vorgesehen ist. Ich bin ständig so mit mir beschäftigt. Wie soll da Platz für jemand anderes sein?
Am Dienstag habe ich mich mit zwei Freundinnen getroffen. Eine hat im letzten Jahr geheiratet und versucht schwanger zu werden und die andere heiratet im nächsten Jahr. Beide sind deutlich jünger als ich. Seit Dienstag ist dieses ganze Beziehungsthema auch bei mir wieder präsent. Ich freue mich riesig für die Beiden und bin dankbar das alles miterleben zu dürfen. Aber ein ganz leises Stimmchen fragt, „Und was ist mit dir?“
Und ich weiß es einfach nicht. Das macht mich dann irgendwie doch traurig.

Die Emotionsbombe tickt also gerade. Aber nach ganz viel Ohnmacht in letzter Zeit finde ich das auch nicht schlimm. Das bin eben ich.

Mögest Du jeden Tag spüren, dass auch die finsterste Stunde einen göttlichen Schimmer besitzt.

Schönen Sonntag ihr Lieben.

Projekt 52 (32)

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So langsam kann ich nachvollziehen, warum die Anderen zwischendurch schon fast genervt waren von diesem Projekt. Sich jede Woche selbst zu fotografieren kommt mir mittlerweile ziemlich langweilig vor. Also habe ich heute mal Snapchat bemüht. Und falls sich jemand fragt, was da trotzdem noch anders ist – die Brille fehlt. Aber nur fürs Bild, was meine Sehstärke angeht, gehöre ich leider eher zur Kategorie Maulwurf.

 

Ich danke allen, die sich meinen gestrigen Beitrag angeschaut haben, und ihre Gedanken dazu  mit mir geteilt haben. Mir war es ein großes Anliegen das rauszulassen. Und falls jemand beim Lesen etwas gedacht hat, wie „Jammer nicht so rum!“, dann danke ich demjenigen, dass er/sie sich verkniffen hat, das zu äußern.

Das super Wetter nutze ich jetzt, um den Geburtstag meines Papas im Garten zu feiern, deswegen fällt es heute etwas kurz aus.

Ich wünsche euch heute nicht nur Sonne vom blauen Himmel, sondern auch Sonne im Herzen!

Alles Liebe!

 

Projekt 52 (31)

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Am Freitag wurde meine neue Küche eingebaut und ich bin ganz begeistert. Das ist meine erste freigeplante Küche und so ist jede Ecke optimal ausgenutzt. Ein riesiger Schritt voran, der mich sehr freut.

Jetzt warten wir aufs Wohnzimmer und dann ist zumindest das Thema Möbel fast durch.

In dieser Woche ist meine Stimmung irgendwie seltsam. Nicht richtig schlecht, aber ich fühle mich wie kurz vorm weinen. Vielleicht auch, weil ich sooo viel machen möchte, aber mir mal wieder Kraft und Elan fehlt. Und dann kommt die Angst, dass ich es nicht schaffe wieder fitter zu werden und abzunehmen. Eins nach dem anderen und Geduld mit sich selbst ist nicht unbedingt meine Stärke.

Und ich grüble viel. Vor einem Jahr habe ich meinen Ausstand gefeiert und mich so unheimlich auf Veränderungen und vorwärts kommen gefreut. Und dann habe ich ganz viele Schritte zurück gemacht und überstürzte Schritte bereut. Aber das muss ja nicht immer schlecht sein. Veränderu.g verläuft (leider) nicht linear und erzwingen lässt sich nichts. Und so freue ich mich, dass das Haar immer länger wird. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass Änderungen Zeit und Pflege brauchen.
Die liebe Anna sagt, ich soll jedem Tag etwas schönes machen. Also fahre ich in eine Gärtnerei. Ich habe zwar gar keinen Balkon mehr, aber ich liebe Pflanzen einfach.

Macht auch ihr was schönes und genießt den Sonntag.

Projekt 52 (30)

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Es ist Sonntag, Ostersonntag sogar, halb 2 in der Nacht und ich kann nicht schlafen. Und das heutige Selfie erfordert meinen Mut. Denn ich zeige mich nicht gerne ungeschminkt und schon gar nicht so… mit der unreinen Haut, den wilden Haaren, so ungeschützt und verletzlich.

Und ich zeige es trotzdem. Denn auch das bin ich. Ich kann mich schminken, die Haare machen, schöne Kleidung anziehen, Parfum auflegen…. das mache ich alles gerne, aber darunter stecke ich. So wie ich bin. Mit allen Makeln, Unsicherheiten und Eigenheiten.

Und ich sollte aufhören immer wieder damit zu hadern.