Freitagsfüller

Barbara ist zurück aus New York und ich freue mich sehr, dass sie mich (und ein paar andere) über ihre Instagram-Storys mitgenommen hat. Aber jetzt ist es Zeit für die Freitagsfüller.

  1. Ist denn tatsächlich schon Mitte September? Ich arbeite fast schon wieder so lange bei meinem alten Arbeitgeber, wie mein Ausflug in fremde Gefilde. Okay, ein bisschen großzügiger gerechnet. Es stehen ja auch ganz viele Jahrestage demnächst an: Mein Umzug, mein Vorstellungsgespräch, der Brand. Und wenn ich Felix hier neben mit schlafen sehe, bin ich wieder so dankbar, dass nichts schlimmeres passiert ist. Er war die ganze Zeit über in der Wohnung. Emma kam ja der Feuerwehr direkt entgegen, aber Felix hat sich einfach verkrochen und ausgehalten. Aber es wird in diesem Jahr auch das erste Weihnachten in meiner neuen Wohnung sein. Das fühlt sich seltsam an, weil es eigentlich das zweite sein müsste.

  2. Ich habe ein Rezept für  Kürbiscurry gefunden, und direkt geändert. Aber es ist meeeega lecker.

  3. Am liebsten mag ich gerade, wenn ich nicht Husten muss.

  4. Ich habs nicht so mit Herbstdekoration bzw. generell mit saisonaler Deko abgesehen von Weihnachten.

  5. Socken an den Füßen mag ich am liebsten, wenn sie zum Rest der Kleidung passen. Ich hab da so nen kleinen Farbtick .

  6. Ein bisschen Farbe, ein bisschen Dunkelheit, ein bisschen Chaos, ganz viel Emotion könnte der Titel eines Buches über meines Lebens lauten. Das ist eine Beschreibung, die Jule mal über meinen Blog angegeben hat und ich finde sie einfach wunderbar. (Die Beschreibung und Jule!)

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Dance, Dance, Dance (Ich weiß nicht warum, aber ich bin von jeder Tanzshow absolut fasziniert!), morgen habe ich geplant, gesund zu werden und Sonntag möchte ich dann zum Yoga. Das klingt doch nach einem guten Plan, oder?

 

Schönes Wochenende, Ihr Lieben!

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„Das wäre alles einfacher, wenn du einen Partner hättest!“

Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft und zu welchen Gelegenheiten ich diesen Satz gehört habe. Selbst als ich in der Klinik war oder im Anschluss in der Tagesklinik. Und ich habe nie verstanden, welchen Vorteil mir das verschafft hätte. Ich bin ja eher der Typ, der denkt, er müsse und könne auch alles alleine bewältigen. Natürlich sagt man schnell, dass geteiltes Leid halbes Leid wäre. Aber andererseits hat man doch auch nichts davon, wenn zwei unglücklich sind. Denn jemanden mit Depressionen auszuhalten ist nicht leicht. Das habe ich schon unzählige Male mit Freundschaften erlebt. Warum soll es in einer Partnerschaft einfacher sein? Im Gegenteil, da ist dann noch jemand, der Erwartungen hat, Anforderungen stellt und so irgendwie und unfreiwillig immer wieder zeigt, wie unzulängig man doch ist. Ich glaube, deswegen habe ich so große Probleme damit, jemanden wirklich kennenzulernen. Ich habe immer Angst davor, dass derjenige geht, wenn er erst merkt, welche Belastung ich bin. Deswegen halte ich mich meistens zurück und gebe dem anderen so auch kaum eine Chance. Oder ich lasse direkt alle Verrücktheiten und Makel raushängen, damit der Mann weiß, worauf er sich einlässt. So oder so, besteht kaum eine Chance MICH kennenzulernen. Und wenn ich das nicht in den Griff bekomme, dann werde ich auch immer alleine bleiben. Andererseits – wäre das so schlimm?

Ich habe das jetzt gerade zum allerersten Mal das Gefühl, dass es ganz schön wäre, der einen ein bisschen umsorgt, der für einen in die Apotheke fährt oder der mal eben den Staubsauger schwingt, während man selbst noch ein Erkältungsbad machen kann, oder jemand, der einem einfach mal sagt, dass alles wieder gut wird, wenn man gerade selbst das Gefühl hat, man würde sich nie wieder bewegen können. Ich bin gerade echt mal wieder zum Jammern aufgelegt. (Ich muss wirklich aus dem Jammer-Montag einen Jammer-Dienstag machen. Das scheint viel eher mein Tag zum Durchhängen zu sein.) Aber ich hasse es auch einfach krank zu sein und zu sehen, wie schwach der Körper sein kann. In solchen Momenten fühlt es sich dann so an, als wäre all die Kraft, die ich mir mühevoll antrainiere direkt wieder verfällt. Und das nächste ist, dass ich bis einschließlich morgen krank geschrieben bin, aber ab Freitag Urlaub habe. Verschiebe ich meinen Urlaub oder lasse ich es, so wie es ist und ursprünglich geplant war? Aber von der Krankheit in den Urlaub ist doch auch immer blöd. Wie sieht das denn aus? Der eine Tag dazwischen reißt doch auch nichts raus. Ich habe sogar meine Kollegin gefragt, ob ich meinen Urlaub verschieben soll. Sie hat mich direkt zurückgerufen und gefragt, was das denn überhaupt für eine Frage sein soll. Ich bin so froh, dass ich meine Büromutti habe. Und trotzdem mache ich mich immer wieder verrückt und grüble hin und her. Ich bin aber tatsächlich auch ein absoluter Pessimist. Ein Scheitern fühlt sich immer wahrscheinlicher an als ein Erfolg. Überwindet man sowas irgendwann? Muss ich das überhaupt? Oder ist das einfach so, wie ich gestrickt bin? Ich glaube, ich muss prinzipiell erstmal gar nichts! Ich muss nur aufpassen, dass es ich nicht einengt und zurückhält, dass ich trotzdem immer wieder offen für Wunder bleibe. Und vielleicht kommt eines Tages auch der Mann, bei dem ich mich traue offen zu sein und einfach MICH zu zeigen. Und das ist es doch, worauf es trotz Pessimismus ankommt: Die Hoffnung nicht zu verlieren.

Projekt 52 (51)

Jede Woche poste ich etwas Selfie-mäßiges. Darauf gekommen bin ich durch Zeilenende.

Auch GertrudTrenkelbachMarinscheMulticolorinasolera1847Wili und 365tageimleben machen mit – und sind zum Großteil schon durch mit ihren 52 Wochen.

Alle bisherigen Beiträge dazu findet ihr hier.

Jetzt bin ich fast durch mit meinen 52 Wochen – verrückt, wie schnell ein Jahr letztendlich vergeht. Und was für eins! Aber ich glaube, dazu kann ich lieber beim nächsten Mal was sagen- Noch ungeklärt ist außerdem die Frage, was danach kommen soll. Na ja, wenn es soweit ist, dann wird sich schon was finden.

Diese Woche war total langweilig bei mir. Montag hatte ich noch frei und habe den Tag sehr genossen und nach dem letzten anstrengenden -aber schönen Wochenende. Habe aber schon gemerkt, dass eine Erkältung im Anflug ist. Dienstag Morgen hatte ich dann das Gefühl mein ganzes Gesicht würde sich zusammenziehen. Eine einfache Erkältung nehme ich natürlich nicht, wenn ich auch eine Sinusitis haben kann. Also war ich den Rest der Woche krank zu Hause. Das traurige daran ist, dass ich eigentlich jeden Tag etwas anderes (schönes) vorhatte. Aber so verplant zu sein, verursacht bei mir auch immer unheimlichen Stress und vielleicht hat das dazu beigetragen, dass ich  ausgerechnet dann auch krank werde. Aber es ist wie es ist. Ich habe vor allem noch total fiesen Husten, der mir Kopfschmerzen macht und der einfach nicht gehen will. Ich trinke schon gekochte Zwiebeln, was wirklich ekelhaft ist.

Morgen geht es trotzdem zurück ins Büro. Das muss irgendwie gehen. Außerdem fällt mir die Decke auf den Kopf, was an sich ja ein gutes Zeichen ist. Mal schauen, wie das morgen wird. Es sind ja auch nur vier Tage und ab Freitag habe ich Urlaub! Yippie! Es startet am Freitag direkt mit einem Arzttermin beim Chirurgen. Aaaaaah! Ich bin ja nun wirklich kein Hypochonder, aber da habe ich schon Angst, dass es was Schlimmeres sein könnte. Mein Hausarzt nannte es schlicht Fibrom am Kopf, aber wer weiß schon so genau, was da schlummert. Außerdem will ich auch nicht, dass die mir da Haare rasieren. So weit reicht die Angst vor Krankheiten dann doch nicht.

Ich habe gerade so unfassbaren Hunger auf Kuchen oder Kekse, ich muss jetzt erstmal schauen, was ich mir backen kann. Das liegt bestimmt am Zwiebelsud.

Von Wortgeflumselkritzelkram habe ich zumindest virtuell auf Instagram schon mal ein Stück Kuchen bekommen. Das hat aber nicht wirklich geholfen. Ich bin dann mal in der Küche….

Schönen Sonntag noch

 

Freitags-Füller

Nachdem ich fast die ganze Woche mit einer Sinusitis außer Gefecht gesetzt war, wird es so langsam wieder Zeit gewohnte Abläufe wieder aufzunehmen. Mit den Freitags-Füllern fange ich an.

  1. Die letzte erfreuliche Postsendung war die, die ich selbst noch zur Post bringen muss.

  2. In dieser Woche war ich dankbar für viele Herzmenschen in meinem LEben, die mich mit allen bescheuerten und anstrengenden Eigenschaften trotzdem so nehmen und mögen. Und für meinen Körper, der (außer im Moment) ziemlich robust ist und mir so ganz viele Dinge ermöglicht.

  3. Hühnersuppe von Mama ist das köstlichste, was es gibt. Gerade wenn man krank zu Hause liegt. Aber ansonsten finde ich je nach Gelegenheit ziemlich viel unheimlich köstlich.

  4. Menschen, die ihrem Herzen folgen, inspirieren mich.

  5. Ich bin momentan am glücklichsten, wenn ich Yoga mache, meinen Körper spüre oder einfach mit lieben Menschen zusammen bin.

  6. Und alle Wege die wir gehen müssen, müssen wir so lange gehen, bis wir unsere Lektion gelernt haben.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine weitere Runde inhalieren und Erkältungsbad 😉, morgen habe ich eigentlich geplant, für einen JGA nach Holland zu fahren, aber das überlebe ich im Moment nicht. Also habe ich schweren Herzens abgesagt und Sonntag möchte ich vielleicht meine neue Kitchen Aid ausprobieren!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und danke an Barbara!