Freitagsfüller #1

Also für mich ist es Nummer 1. Barbara von scrap impulse ist schon viel weiter.

Und auch bei Mia sehe ich regelmäßig die Freitagsfüller und da ich gerade Freitags oft unkreativ bin, mache ich doch direkt mal mit. Außerdem ist es neue Inspiration und danach suche ich gerade vermehrt.

(Die Links sind schon ein bisschen älter, weil ich schon mal mitmachen wollte und es dann aber irgendwie doch nicht geschafft habe.)

  1. Ich lese im Moment leider viel zu wenig. Aber den gemütlichen Lesesessel habe ich schon mal. Aber ich muss auch zugeben, dass ich momentan leider den dummen, kleinen Spielen erlegen bin, die die App-Welt so bietet. (Dumm, weil man eigentlich nichts tun muss, außer irgendwas anzuklicken. Keine Strategie oder ähnlich anspruchsvolles. Schon während ich das schreibe, schäme ich mich dafür.)

  2.  Ich halte Resteverwertung für sinnvoll und wichtig, bin aber selbst nicht sooo gut darin, wenn es um Lebensmittel geht. Bei anderen Dingen, wird nichts weggeworfen, was noch nutzbar ist. 

  3. Am Montag ist meine Arbeitskollegin aus dem Urlaub zurück und ich freue mich darauf mit ihr zu Quatschen und ihre Energie um mich zu haben.

  4.  Jetzt ein Wellnesswochenende! Das wäre ein Traum.

  5.  Im übrigen bekomme ich heute meine niegelnagelneue Küche. Sie wird gerade eingebaut und ich freue mich riesig!

  6. Menschen, die authentisch sind und ihre Gefühle zeigen können, sind besonders für mich.

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine neue Küche und wenn ich mit dem Einräumen gut voran komme, auf einen schönen Reiki- und Mantraabend, morgen habe ich geplant, und Sonntag möchte ich zum YOGA und danach was backen.

Danke, Barbara 🙂

Nach meinem letzten Beitrag habe ich das Gefühl, noch etwas richtig stellen zu müssen.

Mir ging es nie darum zu sagen, dass Intra- oder Extraversion besser ist als das jeweils andere. Es ist eben nur anders mit den jeweils passenden Eigenschaften. Aber mir ist klar, dass sich das immer nicht immer alles so klar trennen lässt. Es gibt auch schüchterne, extravertierte Menschen und alle möglichen anderen Kombinationen, die auf den ersten Blick vielleicht zusammengehörig erscheinen.

Ich wollte auch nie sagen, dass Introvertierte nicht fröhlich sind und sein können, nur die Quelle ist eine andere. Was ich sagen wollte ich, dass bestimmte Eigenschaften mit einhergehen (können), die  mir gar nicht entsprechen und die ich vielleicht auch gar nicht für besonders erstrebenswert halte. Eben in dem Zusammenhang, dass ich mir bestimmte Charakterzüge unbedingt aneignen wollte, aber nicht gesehen habe, dass das nur in Zusammenhang mit anderen Ansichten, Eigenschaften, etc. geht, die ich vielleicht nicht so schön finde. Sprich: es ist eben zu einfach sich nur die Rosinen herauspicken zu wollen.

Aber ich gebe auch zu, dass ich mich jahrelang klein gemacht habe und das es jetzt ab und zu mal umschlägt. Also stimmt das mit dem Snob vielleicht doch ein bisschen, aber eigentlich aus reinem Selbstschutz und nicht, weil ich mich wirklich für etwas besseres halte.

Aber vielleicht sehe ich das generell alles viel zu eng und bin zu sehr in Kategorien gebunden und sollte einfach auf mein Bauchgefühl und mein Herz hören, womit es mir gut geht, egal ob und was andere dazu sagen. Und es ist alles ein Spiel aus Auf und Abs, laut und leise, schnell und langsam,… und alles gehört dazu und ist gut, wie es ist.

Es war mir ein Bedürfnis, das noch zu sagen, sonst hätte ich nicht schlafen können. Und jetzt wünsche ich euch eine gute Nacht.

Danke für euren Input, und dass ihr mich so zum Nachdenken bringt.

 

„….du musst nur mal aus dir rauskommen….“

Warum denn eigentlich?

So im Großen und Ganzen bin ich ja gerne in mir. Also so phasenweise zumindest.

Was genau soll das überhaupt heißen? Und wo ist man, wenn man aus sich raus gekommen ist?

Wenn man zu dem Thema Mr.Google bemüht, bekommt man lauter Tipps, wie man seine Schüchternheit überwindet. Ich bin aber nicht schüchtern, sondern introvertiert und das ist ein riesiger Unterschied. Um es einfach auszudrücken: Ich habe keine Angst vor anderen Leuten, ich habe nur einfach keine Lust auf sie.

Natürlich habe ich auch mal meine lauten und albernen fünf Minuten. Aber noch lieber bin ich leise, höre zu, beobachte und bin „der ruhige Pol“.

Was soll daran falsch sein? Und warum muss ich daran was ändern?

Vor allem: Ich wollte selbst viele Jahre jemand anderes sein, jemand Fröhliches, Lebhaftes, Aufgeschlossenes, der sofort mit jedem ins Gespräch kommt, einen Raum zu Strahlen bringt und an den sich nachher alle erinnern.

So bin ich aber nicht und damit kann ich mittlerweile und endlich gut leben. Im Gegenteil, ich frage mich, ob ich nicht einfach zu tiefgründig, zu reflektiert bin, um so jemand zu sein. Denn darauf will ich keinesfalls verzichten.

Und schon soll ich wieder anders sein?

Mh…

Nein, ich glaube nicht. Danke

Ich werde ausspioniert!

ERWISCHT! Es gibt einen Spanner in meiner unmittelbaren Nachbarschaft.

Schon als ich nach Hause kam, sah ich so gerade noch jemand ganz in schwarz davon huschen. Aber dabei habe ich mir noch nichts gedacht. Wer direkt an einer Pommesbude wohnt sieht öfters mal seltsame Gestalten. (Vielleicht macht der Hunger das aus den Leuten.)

Die neue Tür ist ja auch wieder aus Glas, so dass jeder in meine Wohnung schauen kann und als ich vorhin in Richtung Eingang ging, sah ich ihn! Den Spanner!

Ich kenne ihn sogar. Wenn wir uns draußen auf dem Parkplatz begegnen, verschwindet er umgehend ohne zu Grüßen. Dabei sind die Damen aus seinem Haushalt sehr nett und sympathisch. Na ja, Jungs sind manchmal ein bisschen komisch. Aber dieses demonstrative Ausspionieren muss ja nun nicht sein. Da werden wir wohl mal ein ernstes Wort reden müssen.

Der Spanner war sogar so unvorsichtig, dass ich ihn nicht nur erwischt habe, sondern ein Foto machen konnte:

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Is this the real life? Is this just fantasy? Caught in a landslide, no escape from reality

 

Heute habe ich die Version von den wundervollen Pentatonix gefunden. Und so sehr ich sie mag, finde ich sie nehmen dem großartigen Bohemian Rhapsody einiges an Dramatik, und auch die stilistischen Sprünge sind nicht mal halbwegs so intensiv. Nicht zuletzt kommt sowieso niemand an den einzigartigen Freddie heran und deswegen zählt Bohemian Rhapsody zu meinen All-Time-Lieblingsliedern.

 

Wer jetzt gerne vergleichen möchte, hier die Version von Pentatinox.

 

Liebes Ich – Emma denkt

Es ist okay, Angst zu haben.
Es ist okay, zu zweifeln.
Es ist okay, hin und wieder nicht
zu wissen, wohin mit dir selbst.
Es ist okay, zu weinen.
Es ist okay, traurig, fröhlich, müde,
unsicher, verwirrt, lebendig zu sein.
Es ist okay, so und nicht anders zu sein,
wie du dich hier und jetzt fühlst,
auch wenn es immer jene geben wird,
die von dir erwarten, dich doch
bitteschön zusammenzureissen.
Weisst du, ich glaube, es ist
ganz und gar okay, du selbst zu sein –
mehr noch, es ist richtig gut.
Gut, so wie du bist.
Hast du je von einer Fichte gehört,
die lieber eine Esche wäre?
Jener würde ich nichts anderes sagen.
Es ist verdammt gut, du zu sein
und in jedem Fall genug.
Mit allen Facetten, Lichtpunkten
und Schatten, mit allem,
was du bist, lebst und fühlst.
Es ist okay, wenn es dir zurzeit
schwerfällt, das zu glauben.
Denn es ist okay, so wie es ist.

Quelle:

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